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Kryptobörse Coinbase mit Kursfeuerwerk

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Krypto-Währungen wie Bitcoin, hat am Mittwoch den Sprung an die Börse geschafft. Nachdem die Nasdaq den Referenzpreis für die Aktien vor dem Handelsstart auf 250 Dollar fest gesetzt hatte, lag der erste Kurs mit 381 Dollar bereits um 52 Prozent über diesem Niveau. Im regulären Handel konnte die Aktie ihren Vorsprung zeitweise weiter ausbauen. 

Getrieben von einer hohen Euphorie schoss der Kurs von 381 Dollar schnell über die 400-Dollar-Marke und notierte in der Spitze bei 429,51 Dollar. Im Anschluss sackte die Aktie wieder unter die 400-Dollar-Marke.

Die Premiere an der Tech-Börse Nasdaq erreichte insgesamt gewaltige Dimensionen: Coinbase startete mit einer Börsenbewertung von fast 100 Milliarden Dollar. Damit wird der Krypto-Handelsplatz höher gehandelt als jeder traditionelle Börsenbetreiber weltweit. Zum Vergleich: Die Nasdaq, an der Coinbase seine Aktien per Direktplatzierung - also ohne teure Begleitung durch Investmentbanken und ein vorheriges Preisbildungsverfahren - listen ließ, hat derzeit einen Börsenwert von 26 Milliarden Dollar.

"Die Krypto-Ökonomie beginnt gerade erst", verspricht Coinbase-Mitgründer und Vorstandschef Brian Armstrong Anlegern vor dem Börsengang. Tatsächlich befindet sich sein Unternehmen auf der größten Erfolgswelle seit der Gründung im Jahr 2012. Allein im ersten Quartal dürfte der Nettogewinn zwischen 730 Millionen und 800 Millionen Dollar gelegen haben, wie Coinbase kürzlich mitteilte. Das wäre mehr als doppelt so viel wie im gesamten vergangenen Jahr.

Beim Umsatz rechnet Coinbase für die drei Monate bis Ende März mit 1,8 Milliarden Dollar, auch dieser Wert würde das Gesamtergebnis von 1,3 Milliarden aus dem Vorjahr deutlich übertreffen. Die Nutzerzahlen stiegen während der jüngsten Krypto-Rally kräftig und lagen zuletzt bei 56 Millionen. Mit dem Quartalsbericht gelang es Coinbase, vor dem Börsengang ein beeindruckendes Ausrufezeichen zu setzen. Aber wie steht es um die langfristigen Erfolgsaussichten?

Coinbase-Chef Armstrong selbst macht keinen Hehl daraus, dass der aktuelle Höhenflug keine besonders zuverlässigen Aussagen über die Zukunft zulässt. Die Profitabilität des Unternehmens steht und fällt mit den Kursen und Handelsvolumen von Krypto-Währungen wie Bitcoin, da es in erster Linie an Gebühren verdient. So gesehen gebe es eine "immanente Unberechenbarkeit", wie Coinbase selbst einräumt. In der Vergangenheit war das Geschäft extremen Schwankungen unterworfen. (Mit Material von dpaAFX)

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