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Lufthansa: Abflug Richtung MDAX

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Lufthansa kommt aktuell nur noch auf eine Marktkapitalisierung von 4,6 Milliarden Euro und läuft damit in Gefahr, im Juni aus dem DAX zu fliegen.

Experten rechnen damit, dass die Lufthansa ihren Platz im deutschen Leitindex DAX verliert. Seit jüngstem sieht auch die Landesbank Baden-Württemberg das Unternehmen auf einem "Fast-Exit"-Platz. Zuvor hatten bereits das Bankhaus Oddo Seydler und die Commerzbank anhand der letzten Rangliste vom April Ähnliches gemutmaßt.

Die "Fast Exit"-Regel besagt, dass ein Wert aus dem DAX fällt, wenn er hinsichtlich Marktkapitalisierung des Streubesitzes oder Börsenumsatz schlechter als Platz 45 ist. Im Gegenzug rückt ein MDAX-Wert auf, der beim Börsenwert mindestens auf Rang 35 liegt.

In der zuletzt Anfang Mai veröffentlichten Liste stand die Lufthansa hinsichtlich der Markt Kapitalisierung auf Platz 43, beim Börsenumsatz auf Platz 17. Beste Chancen auf den DAX-Platz der Lufthansa hat nach Einschätzung der Commerzbank Deutsche Wohnen – zuletzt Platz 23 bei der Marktkapitalisierung. Der Aromen-Hersteller Symrise liege bei der Marktkapitalisierung zwar knapp vor dem Immobilienkonzern, schneide beim Börsenumsatz aber schlechter ab.

Die Lufthansa gehört zu den DAX-Mitgliedern der ersten Stunde. Die nächste außerordentliche DAX-Überprüfung findet am 4. Juni statt. Sollte es zu einem Austausch kommen, würde dieser zum 22. Juni stattfinden.

Die vorläufige Einigung auf ein Rettungspaket und die Aussicht auf einen vorsichtigen Neustart des Flugverkehrs ließ die Lufthansa-Aktie +0,63% zuletzt zwar wieder kräftig steigen. Am Mittwoch überschritt er zeitweise sogar wieder die Marke von 10 Euro. Doch spätestens mit der vorläufigen Nichtinanspruchnahme des staatlichen Rettungspakets ging es bergab und der Poker um die Zukunft hat begonnen. Die Europäische Kommission scheint nicht gewillt, den ausgehandelten Deal über neun Milliarden Euro einfach passieren zu lassen – mit möglicherweise harten Folgen für Marktkapitalisierung und Indexplatzierung.

Mit Material von dpaAFX.
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