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Lufthansa: Aufsichtsrat gibt das OK!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Aufsichtsrat der Lufthansa willigt ein: Die Fluggesellschaft muss Start- und Landerechte in Frankfurt und München an die Konkurrenz abgeben – doch die Hauptversammlung muss dem noch zustimmen.

Der Aufsichtsrat der Lufthansa hat die Auflagen der EU-Kommission für ein milliardenschweres Hilfspaket des Staates akzeptiert. "Es war eine sehr schwierige Entscheidung", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley am Montag nach der Sitzung.

Damit ist der Konzern einen großen Schritt weitergekommen. In der letzten Aufsichtsratssitzung am vergangenen Mittwoch hatte der Aufsichtsrat die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets über neun Milliarden Euro noch vertagt. Als Grund hatte das Unternehmen in Frankfurt mögliche Auflagen der EU-Kommission genannt, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte. Lufthansa hatte zunächst nur angeboten, temporär auf 3 Start- und Landepaare zu verzichten. Nun hat man sich auf 24 Slots geeinigt.

Die Anteilseigner der Lufthansa sind für den 25. Juni zur Hauptversammlung eingeladen - wegen der Corona-Pandemie via Livestream. Auch die Notifizierung durch die Bundesregierung in Brüssel und die förmliche Genehmigung der EU-Kommission stehen noch aus.

Das sieht der Rettungsplan vor

Der Rettungsplan sieht vor, dass der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds im Zuge einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnet, um eine Beteiligung von 20 Prozent am Grundkapital der Fluggesellschaft aufzubauen. Zudem sind stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro sowie ein Kredit in Höhe von bis zu 3 Milliarden Euro geplant.

Vorstandschef Carsten Spohr sagte der Mitteilung zufolge, die Stabilisierung der Lufthansa sei kein Selbstzweck. "Gemeinsam mit der Bundesregierung muss es unser Ziel sein, unsere Spitzenposition im globalen Luftverkehr zu verteidigen."

Das macht die Aktie der Lufthansa

"Wir empfehlen unseren Aktionären, diesen Weg mitzugehen, auch wenn er ihnen substanzielle Beiträge zur Stabilisierung ihres Unternehmens abverlangt", sagte Kley. Anleger scheinen der Aufforderung Folge zu leisten. Auf der Handelsplattform Tradegate legte der Aktienkurs von Lufthansa -1,10% zuletzt um knapp vier Prozent zu. Belastbare Reaktionen der Börse sind allerdings erst am Dienstag zu erwarten (Chart vom Freitag). Wegen Pfingstmontag findet in Frankfurt kein Handel statt.

Mit Material von dpaAFX.
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