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Lufthansa: Darum geht's weiter abwärts

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Lufthansa erlebt in der Coronakrise einen massiven Nachfrageeinbruch und muss immer mehr Jets zwischenparken. Grund genug für einen weiteren Analysten die Kauf-Empfehlung der Lufthansa-Aktie zurückzunehmen – und die Aktie wieder auf Talfahrt zu schicken.

Wegen der Corona-Krise muss die Lufthansa immer mehr Jets vorübergehend abstellen. Allein an den Drehkreuzen Frankfurt (54) und München (77) waren am Donnerstag mehr als 130 Maschinen geparkt, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Auf der seit Montag eigens gesperrten Landebahn Nordwest in Frankfurt ist aber noch Platz: Von den etwa 40 Stellplätzen dort war noch nicht die Hälfte belegt.

Wegen der geringen Nachfrage fährt der Luftverkehrskonzern das Angebot seiner Fluggesellschaften immer weiter herunter. Im Moment werden einige Jets auch noch für die Touristen-Rückholaktion der Bundesregierung benötigt, so dass in den kommenden Tagen die Zahl der abgestellten Flugzeuge noch steigen wird. Lufthansa hat angekündigt, von den rund 760 Flugzeugen ihrer Konzernflotte etwa 700 abzustellen und erst bei steigendem Bedarf wieder zu aktivieren.

Berenberg stuft von "Buy" auf "Hold"

Fluggesellschaften seien derzeit angesichts der Corona-Krise einem beispiellosen Stress ausgesetzt, schrieb Berenberg-Analyst Adrian Yanoshik am Freitag. Er geht davon aus, dass die Umsätze im Sektor bis ins dritte Quartal hineingehend um 90 Prozent einbrechen. Der Nachfrageeinbruch sei doppelt so stark wie nach den Terroranschlägen in New York und auch doppelt so schnell gekommen. Eine Erholung sei unsicher. Bei der Lufthansa seien die Liquiditätsrisiken größer als bei den Wettbewerbern.

Die Analysten von Berenberg stuften die Lufthansa-Aktien daher von "Buy" auf "Hold" herab und senkten das Kursziel von 18 auf 12 Euro.

Das machen die Aktien der Lufthansa

Im vorbörslichen Handel geht es für die Lufthansa-Aktien -2,14% rund 3 Prozent auf 9,56 Euro nach unten. Das DAX-Papier entfernt sich damit wieder von der Marke bei 10 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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