DAX ®13.040,00+2,78%TecDAX ®3.082,30+1,79%S&P 5003.383,65+0,67%NASDAQ11.146,03+0,53%
finanztreff.de

Lufthansa: Der Hoffnungsträger in der Krise

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Frachtgeschäft der Lufthansa bleibt ein Hoffnungsträger der Lufthansa in der Corona-Krise. Für den Gesamtkonzern bleibt das Sentiment der Analysten jedoch negativ – und die Ratingagentur Moodys stuft die Bonität der Lufthansa erneut ab.

Im angeschlagenen Lufthansa-Konzern bleibt das Frachtgeschäft der Tochter Lufthansa Cargo ein Hoffnungsträger. Weil in der Corona-Krise Beilade-Kapazitäten in Passagiermaschinen weggefallen sind, rechnet Cargo-Vertriebschefin Dorothea von Bocksberg für die kommenden Jahre mit einer anhaltend hohen Nachfrage für Transportmöglichkeiten in reinen Frachtern.

Die Managerin wies am Donnerstag auf einer Branchenkonferenz darauf hin, dass wegen der weltweit gestrichenen Passagierflüge rund die Hälfte des angebotenen Frachtraums weggefallen ist. Aktuell fehlten am Weltmarkt noch rund 30 Prozent der früheren Kapazität. Da nur mit einer langsamen Erholung zu rechnen sei, ergebe sich für die verbliebenen Transportangebote eine anhaltend hohe Nachfrage. Dies führe zu steigenden Preisen und einer höheren Auslastung.

Negativer Ausblick für den Gesamtkonzern

Analysten haben aktuell jedoch wenig Positives zur Lufthansa zu sagen. So hat die Credit Suisse am Mittwoch die Lufthansa-Aktie +4,78% auf "Underperform" mit einem Kursziel von 6,25 Euro belassen. Die schnelle Ernennung eines neuen Finanzvorstands würde die Restrukturierung der Gesellschaft vorantreiben – allerdings gebe es Druck, einen hochkarätigen Bewerber zu finden.

Zudem senkte am Donnerstag die Ratingagentur Moodys die Bonität der Lufthansa von Ba2 auf Ba1 ab und behält einen negativen Ausblick bei. Die Ratingagentur erwartet, dass die Luftfahrtindustrie auch im kommenden Jahr massiv unter Druck bleiben wird. Insbesondere die Erholung bei Langstreckenflügen werde Zeit brauchen – die Passagierzahlen dürften sich frühestens 2023 auf das Niveau von 2019 erholen.

Mit Material von dpaAFX.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Glauben Sie, dass Microsoft TikTok komplett übernehmen wird?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen