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Lufthansa: Konkurrent veröffentlicht bedenkliche Zahlen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Coronavirus-Krise belastet auch am Donnerstag die Aktien der Lufthansa. Die finanziellen Folgen für den DAX-Konzern sind zwar noch nicht absehbar – doch ein Konkurrent veröffentlichte heute bereits bedenkliche Zahlen.

Air France-KLM hat mitgeteilt, dass wegen des Coronavirus zwischen Februar und April eine Belastung in Höhe von 150 bis 200 Millionen Euro erwartet werde. Die Langstrecke sei weniger ausgelastet, aber auch im Frachtgeschäft mache sich die Lungenkrankheit bemerkbar, hieß es seitens der Franzosen. Air France-KLM-Akien fielen um mehr als 3 Prozent.

Ein negativer Kommentar, der auch auf die Aktien der Lufthansa abfärbt. Die Kranich-Aktie verliert rund 1,98 Prozent, fällt auf 15,10 Euro und entfernt sich damit wieder von der 200-Tage-Linie bei 15,57 Euro. Der Abwärtstrend bleibt intakt.

Lufthansa verlängert Flugpause

Wegen des Coronavirus hat die Lufthansa ihre Flugpause nach China bereits vergangenen Freitag verlängert. Bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März werden seitdem Peking und Shanghai von den Fluggesellschaften der Gruppe einschließlich Swiss und Austrian nicht mehr angeflogen. Zunächst waren diese Flüge nur bis zum 29. Februar gestrichen worden. Für die übrigen chinesischen Festland-Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao hatte Lufthansa bereits zuvor eine Flugpause bis Ende März angekündigt.

Im Zuge der Flugpause hat die DZ Bank am Montag den fairen Wert der Papiere der Lufthansa von 17,50 auf 15,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Aufgrund des Coronavirus senkte Analyst Dirk Schlamp seine Gewinnschätzungen.

Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus führt bei den Fluggesellschaften zu milliardenschweren Umsatzausfällen. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7-4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen dürften damit nach Einschätzung der UN-Sonderorganisation stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003.

Mit Material von dpaAFX.
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