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Lufthansa: Refinanzierung im Corona-Jahr sichergestellt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Lufthansa hat sich frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt und will einen Teil ihrer Staatshilfen vorzeitig zurückzahlen. In welchem Umfang weitere Hilfen aus dem Rettungspaket bezogen werden, hängt nun vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Die Airline habe mit der Ausgabe einer Anleihe 1,6 Milliarden Euro eingenommen, teilte der MDAX-Konzern am Donnerstagabend in Frankfurt mit. Die beiden Tranchen des Papiers hätten Laufzeiten bis 2025 und 2028, hieß es.

Wie vereinbart, führe die Aufnahme der Gelder zur Tilgung des Kredits, den die Lufthansa von der Förderbank KfW in der Corona-Krise bekommen hatte. "Somit wird der Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro vorzeitig an die KfW zurückgezahlt werden", erklärte Lufthansa. Der Konzern könne nach Rückzahlung auch wieder frei über die zur Besicherung des Kredits verpfändeten Flugzeuge verfügen.

Mit den Einnahmen und Mittelaufnahmen von 2,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr habe Lufthansa nun die Refinanzierung aller in diesem Jahr fälligen Finanzverbindlichkeiten von rund 2,6 Milliarden Euro sichergestellt.

"Trotz der Rückzahlung ist es jedoch wahrscheinlich, dass wir weitere Elemente des Stabilisierungspakets in Anspruch nehmen werden, die derzeit ungenutzt sind", sagte Lufthansa-Finanzvorstand Remco Steenbergen.

Zum 30. September verfügte die Airline über liquide Mittel von 10,1 Milliarden Euro. Lufthansa hatte bis dahin knapp 3 Milliarden Euro des Hilfspakets gezogen. Unter den bislang nicht genutzten Mitteln sei auch eine Stille Beteiligung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds von 4,5 Milliarden Euro.

Analysten sehen Liquiditätsmanagement unter Druck

Die Corona-Pandemie gebe der Aktie der Fluggesellschaft nicht gerade Aufwind, halte aber immerhin den Druck für weitere Fortschritte bei den Kosten und beim Liquiditätsmanagement hoch, schrieb das Bankhaus Metzler in einer Studie. Dank des Optimierungspotenzials und des Hub-Konzepts zählten die Papiere der Kranich-Airline zu den attraktiveren Werten in der Branche.

Das macht die Aktie der Lufthansa

Im vorbörslichen Handel notiert die Aktie der Lufthansa +0,04% leicht im Plus auf 11,19 Euro und damit vor dem horizontalen Widerstand bei 11,20 Euro. Ein Durchbruch könnte im weiteren Verlauf ein neues Nach-Corona-Hoch bedeuten. Ihren höchsten Stand erreichte die Lufthansa-Aktie Anfang Juni bei 11,30 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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