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Lufthansa, Ryanair & Co: Das Prinzip Hoffnung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nachdem am Dienstag weitere Staatshilfen für Air France für Erleichterung sorgten, kamen nun positive Impulse von Ryanair. Zudem werden die weltweiten Reisebeschränkungen allmählich gelockert. Ein Hoffnungsschimmer für die von der Corona-Krise gebeutelten Fluggesellschaften.

Allgemein herrscht in der Branche derzeit Zuversicht, dass die wegen der Pandemie verhängten Reisebeschränkungen gelockert werden könnten. Zuversichtlich stimmen dabei die Impf-Fortschritte in wichtigen Ländern wie den USA oder Großbritannien.

Ryanair-Zahlen besser als erwartet

Am Mittwoch nahmen Anleger erleichtert zur Kenntnis, dass die Corona-Krise die Fluggesellschaft Ryanair im abgelaufenen Geschäftsjahr voraussichtlich nicht ganz so tief in die roten Zahlen gerissen hat wie befürchtet.

"Ryanair lernt gerade, sich in einem schwierigen Umfeld zurechtzufinden", schrieb Experte Stephen Furlong vom Analysehaus Davy. Die Bilanz bleibe stark, und das Unternehmen verfüge über ausreichend Liquidität. Die Papiere von Europas größtem Billigflieger machten anfängliche Kursverluste wett und notierten am Vormittag in London rund ein Prozent im Plus.

Air France-KLM erhält Staatshilfen

Die deutlichsten Kursgewinne in der Branche verzeichneten die Papiere von Air France-KLM +2,78%. Sie zogen zuletzt in Paris um knapp sechs Prozent an und profitierten damit weiterhin von den genehmigten Staatshilfen für den französischen Teil des Konzerns. Frankreich kann nun bis zu vier Milliarden Euro zur Stärkung des Eigenkapitals von Air France beisteuern und dem Unternehmen helfen, seine finanziellen Schwierigkeiten zu bewältigen.

Günstiges Umfeld für die Lufthansa

Auch der Lufthansa-Konzern war im vergangenen Jahr von seinen Heimatstaaten Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien gestützt worden – mit insgesamt neun Milliarden Euro. Trotz des noch gestörten Flugverkehrs hat sich die Lufthansa inzwischen finanziell stabilisiert und sich am freien Kapitalmarkt günstigere Kredite besorgt.

In diesem Umfeld zogen die Anteilscheine der Lufthansa ±0,00% zur Wochenmitte in Frankfurt um gut drei Prozent an und gehörten damit zu den Favoriten im moderat steigenden MDAX +1,13%.

Mit Material von dpaAFX.
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