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Lufthansa, Ryanair und Co vor Neustart: Diese Airline hat die besten Chancen

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Impfstoffe gegen das Coronavirus sind bald verfügbar, das gesellschaftliche Leben wird jedoch bis weit ins nächste Jahr gestört bleiben. Auch Flugreisen werden kaum zu den ersten Highlights gehören. Die Airlines sind unterschiedlich aufgestellt, manche benötigen weitere Milliarden, um zu überleben. Ein Branchen-Ausblick.

Wenn die kurz vor der Zulassung stehenden Corona-Impfstoffe schnell verteilt werden und zudem deutlich mehr Passagiere mit Hilfe von negativen Schnelltests reisen dürfen, wird es ab Jahresmitte 2021 eine Erholung der Ticketnachfrage geben. Das erwartet zumindest erwartet der Luftverkehrsverband IATA.

Die Umsätze sollen im kommenden Jahr einer IATA-Schätzung zufolge 459 Milliarden Dollar erreichen, die Verluste sollen auf knapp 39 Milliarden Dollar beschränkt bleiben. Rund 12 Milliarden Dollar müssten die europäischen Airlines schultern, die wegen der kleinen Binnenmärkte stärker auf das internationale Geschäft angewiesen sind als Amerikaner, Russen oder Chinesen. Im laufenden Jahr dürfte der Passagierschwund nur einen von gut 500 Milliarden auf 328 Milliarden Dollar gesunkenen Umsatz erlauben.

Viele Business-Flüge werden überflüssig

Den Experten ist längst klar, dass sich das Geschäft auf der Mittelstrecke schneller erholen wird als auf der Langstrecke, dass touristische Reisen eher wieder aufgenommen werden als solche aus geschäftlichen Gründen. Schließlich hat Corona einen erheblichen Digitalisierungsschub gebracht, der künftig viele kostspielige Business-Trips überflüssig erscheinen lässt.

Allerdings erwartet der Geschäftsreiseverband VDR einen beträchtlichen Nachholbedarf an persönlichen Begegnungen. Der Aufwand pro Reise dürfte steigen: Rund 80 Prozent der Unternehmen rechnen dem VDR-Barometer zufolge mit komplizierteren Planungen und höheren Kosten. Und 90 Prozent wollen künftig genauer prüfen, welche Reisen wirklich notwendig sind.

Cargo-Umsätze als Rettungsanker

Ihre Relevanz für eine globalisierte Wirtschaft hat die Airline-Industrie in der Krise bei der Luftfracht bewiesen, die zur Verteilung der Corona-Impfstoffe einen weiteren Schub erwartet. Auch wenn fast die Hälfte der Lademöglichkeiten wegen der fehlenden Passagierflüge weggefallen ist, stiegen die Cargo-Umsätze deutlich auf knapp 118 Milliarden Euro und retteten manche Airline.

Martin Mrowka

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