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Lufthansa: Verlust eingedämmt, aber...

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der vom Staat gerettete Lufthansa-Konzern hat wegen der Corona-Flaute auch im ersten Quartal dieses Jahres tiefrote Zahlen geschrieben. Allerdings konnte der Verlust deutlich reduziert werden. Trotzdem musste Konzernchef Carsten Spohr bei der Vorlage der Quartalszahlen am Donnerstag die Prognose für das Gesamtjahr kappen.

Im ersten Quartal brach der Umsatz des Lufthansa-Konzerns im Jahresvergleich um 60 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro ein. Unter dem Strich blieb ein halbierter Verlust von etwas mehr als einer Milliarde Euro. Den Verlust im Tagesgeschäft (bereinigtes Ebit) konnte das Unternehmen von 1,2 auf 1,1 Milliarden Euro reduzieren und schnitt damit besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet.

Schleppende Geschäftserholung

Allerdings zieht sich die Erholung des Flugverkehrs weiter hin. Konzernchef Carsten Spohr rechnet zwar weiterhin mit einer scharf ansteigenden Nachfrage ab dem Sommer. Im zweiten Quartal dürfte die Erholung aber nur schrittweise vorangehen, teilte das Unternehmen am Donnerstag. Daher strich der Vorstand seine Geschäftspläne für 2021 zusammen: So soll das Flugangebot im Gesamtjahr statt bis zu 50 Prozent nur rund 40 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen.

Dennoch erwartet die Lufthansa-Führung, dass der Konzern in diesem Jahr im Tagesgeschäft weniger Verlust macht als 2020. Da hatte das bereinigte Ebit -5,45 Milliarden Euro erreicht. Für 2021 gingen Analysten im Schnitt zuletzt von -2,2 Milliarden Euro aus.

Finanzielles Polster 

Ende März verfügte die Lufthansa einschließlich zugesagter Staatshilfen über flüssige Mittel in Höhe von 10,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 11,1 Milliarden Ende 2020. Deutschland, Österreich, Belgien und die Schweiz hatten dem Konzern im vergangenen Jahr 9 Milliarden Euro Staatshilfe zugesagt. Davon hat die Lufthansa nach eigenen Angaben 5,4 Milliarden Euro noch nicht abgerufen.

Das macht die Lufthansa-Aktie 

Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten zunächst negativ aufgenommen. Im Donnerstagmorgen notierte die Lufthansa-Aktie -1,27% zeitweise rund ein Prozent schwächer bei 10,82 Euro. Damit entfernten sich die Papiere weiter von ihrem Anfang März markiertem Zwischenhoch bei knapp 13 Euro. 

Sechs-Monats-Chart Lufthansa (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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