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LVMH: Tiffany-Übernahme endlich unter Dach und Fach

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Es ist vollbracht: Die US-Juwelierkette Tiffany und der französische Luxusgüterkonzern LVMH haben sich auf neue Konditionen für die Übernahme des US-Konzerns geeinigt. LVMH zahlt jetzt für Tiffany etwas weniger als zunächst ausgemacht. Die Aktie des französischen Luxus-Spezialisten kann davon aktuell leicht profitieren.

Je Tiffany-Aktie seien dies nun 131,50 Dollar statt 135 Dollar, erklärt LVMH am Donnerstag in Paris. Das sind laut Bloomberg insgesamt rund 425 Millionen Dollar weniger als zunächst vorgesehen. Das ursprüngliche Transaktionsvolumen hatte bei gut 16 Milliarden Dollar gelegen.

Die Einigung beendet einen Streit zwischen den beiden Unternehmen, der nach der zunächst gemeinsam angegangenen Tiffany-Übernahme durch LVMH entbrannt war. Nach Beginn der Corona-Krise wollten die Franzosen die Übernahme abblasen. Beide Unternehmen überzogen sich mit Vorwürfen. Tiffany pochte auf eine Einhaltung der Vereinbarung. Die in diesem Zusammenhang laufenden Rechtsstreitigkeiten an einem US-Gericht in Delaware sollen nun beigelegt werden, erklärte LVMH.

Carsten Kaletta

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