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Merck: Kurzer Höhenflug nach JPMorgan-Empfehlung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Aktien der Merck KGaA haben sich 2020 schnell von dem Corona-Crash erholt. Zum Start ins neue Jahr erzielt das DAX-Papier angetrieben durch eine Analystenstudie sogar ein neues Rekordhoch – wenn auch nicht lange.

Stark in Corona-Zeiten

Merck war weitgehend unbeschadet durch die Corona-Pandemie gekommen. Zwar schwächelte phasenweise das Geschäft mit Farbpigmenten wegen der mauen Nachfrage aus der Auto- und Kosmetikindustrie, die meisten Bereiche erholten sich aber im Jahresverlauf.

Zudem florierte die Laborsparte dank Aufträgen rund um Produkte und Dienstleistungen für die Arzneimittelherstellung, auch im Zusammenhang mit der Viruspandemie. Aber auch das Halbleitergeschäft zog deutlich an. Hier profitierte Merck auch von den Übernahmen des US-Halbleiterzulieferers Versum Materials und des kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular.

JPMorgan sieht Luft nach oben

JPMorgan-Analyst Richard Vosser sieht nun weiter Luft nach oben für die Aktien, gemessen am aktuellen Kurs sind es bei seinem Kursziel von 160 Euro nun etwas mehr als zwölf Prozent. Dabei verweist er auf die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens. Er rechnet 2021 mit einem Umsatzwachstum um circa acht Prozent, getragen von allen Geschäftsbereichen, also auch von der Laborsparte und dem Halbleitergeschäft.

Die Pharmasparte dürfte sich zudem weiter von den Corona-Belastungen erholen, nachdem 2020 viele nicht dringend notwendige Behandlungen verschoben worden waren oder Patienten sich nicht in die Krankenhäuser getraut hatten. Rückenwind dürfte auch vom Geschäft mit dem Krebsmittel Bavencio sowie mit der MS-Tablette Mavenclad kommen.

Gleichzeitig erscheint laut Vosser das Unternehmensziel immer wahrscheinlicher, im Jahr 2022 mit in der Entwicklung befindlichen Medikamentenkandidaten einen Umsatz von zwei Milliarden Euro zu erzielen.

Das machen die Aktien der Merck KGaA

Die Merck-Aktien -1,77% stiegen kurz nach dem Handelsstart bis auf 144,05 Euro – konnten die Gewinne jedoch nicht halten und fielen zuletzt wieder unter die Marke von 140 Euro. Die Papiere des Pharma- und Chemiekonzerns hatten bereits das Jahr 2020 mit einem Rekordhoch von 140,35 Euro beendet. Auf Jahressicht hatten sie damit um rund ein Drittel zugelegt und sich so den dritten Platz im deutschen Leitindex DAX -0,96% gesichert.

Mit Material von dpaAFX.
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