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Microsoft: Bald neues Rekordhoch dank Windows 11?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Microsoft hat mit Windows 11 nach sechs Jahren eine neue Generation des dominierenden PC-Betriebssystems vorgestellt. Zu den Neuerungen gehört, dass man auch Apps für Android-Smartphones auf den Computern laufen lassen kann. Zudem räumen Analysten dem neuen Betriebssystem hohe Chancen ein, die Cloudstellung des Unternehmens zu stärken. 

Microsoft traut sich auch wieder verstärkt, eigene Programme mit dem Betriebssystem zu bündeln: So wird die Software Teams für Videokonferenzen und Zusammenarbeit im Büro direkt in Windows integriert. Eingebaut wird über eine neue Xbox-App auch das hauseigene Spiele-Abo Games Pass. In der Corona-Pandemie ist die Nutzung von Videokonferenzen und Computerspielen explosiv gestiegen.

Keine neue Idee

Die Apps für das Google-System Android kommen über einen Umweg auf die Windows-PCs. Sie stammen aus Amazons Android-Store und werden mit Hilfe von Technologie des Chipkonzerns Intel -0,38% zum Laufen gebracht. Microsoft folgt damit einem Trend: Apple -0,02% ermöglicht es Entwicklern bereits, iPhone-Apps auf seine Mac-Computer zu bringen.

Große Ziele 

Microsoft-Chef Satya Nadella setzte in einem Schlusswort große Ziele für das neue Windows. "Die Welt braucht heute eine offenere Plattform. Eine, die es Apps erlaubt, selbst zu Plattformen zu werden", sagte er. Microsofts Anspruch sei, dass Windows 11 zur Plattform für das nächste Web oder eine bahnbrechende neue Software-Kategorie werde. Insgesamt macht Microsoft mit den Neuerungen erneut deutlich, dass der Konzern sein Geld als Anbieter von Cloud-Diensten verdienen will. 

Das sagen die Analysten 

Branchenanalyst J.P. Gownder von Forrester Research verwies darauf, dass das neue Windows in einer Ära des hybriden Arbeitens in Büro und Homeoffice auf den Markt kommt. Die neue Bedienung gebe der Software eine Chance, sich hervorzuheben. Zugleich begrüßte er, dass der grundlegende Software-Code noch von Windows 10 stamme - das mindere das Risiko, dass bisherige Programme und Geräte-Treiber wie einst bei Windows Vista nicht mehr funktionierten.

Das macht die Microsoft-Aktie 

Am Freitagnachmittag notierte die Microsoft-Aktie im frühen US-Handel rund 0,4 Prozent schwächer bei 265,64 Dollar. Tags zuvor hatte die Aktie beim Kurs von 266,69 Dollar ein neues Rekordhoch markiert. Zwar wurde ein konkreter Erscheinungstermin für Windows 11 noch nicht genannt - gerechnet wird damit ab Herbst, zusammen mit neuen Geräten von PC-Herstellern, auf denen das Betriebssystem bereits vorinstalliert ist. Dies könnte der Aktie mittelfristig weiteren Auftrieb geben. 

Sechs-Monats-Chart Microsoft (in US-Dollar)
Mit Material von dpa-AFX.
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