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Microsoft: Diese Quartalszahlen überzeugen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Dienstagabend fiel die Aktie von Microsoft nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen zwar leicht – doch Anleger besannen sich schnell wieder auf die Stärken des vierten Quartals.

So hat der anhaltende Boom des Cloud-Geschäfts dem Software-Riesen im jüngsten Quartal abermals starke Geschäftszuwächse eingebracht. In den drei Monaten bis Ende Juni kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn nahm sogar um 47 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar zu. Damit wurden die Erwartungen der Wall-Street-Analysten klar übertroffen.

Microsoft konnte sich dabei einmal mehr auf seine lukrativen Cloud-Services verlassen. Die Azure-Plattform, die zahlreichen anderen Unternehmen und Apps IT-Dienste und Speicherplatz im Netz bietet, steigerte den Umsatz um überraschend starke 51 Prozent. Insgesamt legte das Segment „Intelligent Cloud“ um 30 Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar zu.

Die PC-Sparte, zu der neben Windows-Software auch Hardware-Produkte wie die Spielkonsole Xbox gehören, legte um neun Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zu. Besonders stark performten hier die kommerziellen Windows-Produkte mit einem Zuwachs von 20 Prozent und die Werbeerlöse der Suchmaschine Bing mit einer Wachstumsrate von 53 Prozent.

Enttäuschend hingegen fielen die Gaming-Erlöse aus, die nach einem Corona-bedingt starken Vorjahresquartal um vier Prozent schrumpften. In gleicher Höhe fielen die Erlöse, die Microsoft mit Windows-Lizenzen für OEM-Hersteller erzielte. Auch hier wird jedoch nach starken PC- und Notebook-Verkäufen aufgrund von Home-Office und -Schooling mit einem sehr starken Quartal verglichen.

Das macht die Aktie von Microsoft

Die Microsoft-Aktie -0,67% fiel direkt nach der Zahlenveröffentlichung im nachbörslichen US-Handel, konnte sich aber schnell wieder erholen. Im deutschen Handel notiert das Tech-Papier mit einem Plus von 1,4 Prozent – für ein neues Rekordhoch reicht dies jedoch nicht aus.

Mit Material von dpaAFX.
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