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MTU: Krise könnte Jahre dauern

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Corona-Krise dürfte sich noch Jahre auf die Geschäfte von MTU auswirken. An Sparmaßnahmen kommt der Triebwerkshersteller daher nicht vorbei.

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie werde man bis Ende 2021 die Personalkapazität um 10 bis 15 Prozent verringern, erklärte MTU am Montag. Diese Zahl auf Personen umzurechnen sei schwierig, sagte ein Sprecher. Angesichts von gut 10.700 Mitarbeitern müsse man aber von einem Abbau von mehr als 1.000 Jobs ausgehen.

"Es wird Jahre dauern, bis der Luftverkehr – und damit die Grundlage unserer Aktivitäten im Serien- und Instandhaltungsgeschäft – wieder das Niveau der Vorkrisen-Jahre erreichen wird", sagte MTU-Chef Reiner Winkler. Das Unternehmen geht davon aus, den Abbau zumindest in Deutschland, wo es rund 8.500 Beschäftigte hat, ohne betriebsbedingte Kündigungen zu bewältigen. Im Ausland könnten freiwillige Maßnahmen aber teilweise nicht reichen.

Statt Kündigungen sollen vor allem individuelle Vereinbarungen wie Altersteilzeit oder Vorruhestandsregelungen genutzt werden. Einige Maßnahmen seien bereits eingeleitet, hieß es, etwa ein weitgehender Einstellungsstopp und Arbeitszeitreduzierung.

Das macht die Aktie von MTU

In den vergangenen Tagen ging es für die MTU-Aktie +0,77% im starken Gesamtmarkt ebenfalls leicht nach oben und im diesen Zuge auch wieder über die 90-Tage-Linie bei 146,22 Euro. Auch am Montag ziehen die Titel rund 1,8 Prozent auf 160,41 Euro an. Aus dem Seitwärtstrend der vergangenen Wochen hat sich das DAX-Papier jedoch noch nicht befreien können.

Das Sentiment gegenüber der Aktie bleibt gemischt. So schreibt etwa die Privatbank Hauck & Aufhäuser, dass MTU vor Herausforderungen stehe, die noch nicht ausreichend eingepreist seien. Der Kursanstieg der MTU-Aktie seit Mitte Mai stehe konträr zur fundamentalen Analyse und Bewertung.

Mit Material von dpaAFX.
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