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Nach Übernahme: Alstom setzt sich neue Ziele

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Bahntechnikkonzern Alstom hat sich nach der Übernahme der Bombardier-Zugsparte neue Wachstumsziele gesetzt. Bis zum Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende März) soll der Umsatz im Schnitt jährlich um fünf Prozent steigen, wie der französische Siemens-Konkurrent am Montagabend im Vorfeld seines Kapitalmarkttages mitteilte. 

Damit werde Alstom schneller wachsen als die Branche, hieß es. Die bereinigte operative Marge (Ebit) soll ab 2024/25 zwischen acht und zehn Prozent betragen. Als Wachstumstreiber sehen die Franzosen insbesondere die Signaltechnik und das Dienstleistungsgeschäft. Aktionäre sollen 25 bis 35 Prozent des Gewinns als Dividende erhalten.

Angriff auf den Weltmarktführer 

Alstom hatte die milliardenschwere Übernahme Ende Januar abgeschlossen und will damit dem chinesischen Weltmarktführer CRRC die Stirn bieten. Durch den Zusammenschluss erzielt der Hersteller der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge künftig 70 Prozent seiner Umsätze in Nordamerika und Europa, zwei Regionen, die von hohen Investitionen der öffentlichen Hand in die Infrastruktur profitieren dürften. In Europa stärkt Alstom durch die Übernahme insbesondere das Geschäft in Deutschland. Das neue Unternehmen kommt nun auf einen Pro-forma-Umsatz von rund 14 Milliarden Euro (2020/21) und rund 70.000 Beschäftigte. Konkurrent Siemens Mobility liegt mit einem Umsatz von 9,1 Milliarden Euro deutlich dahinter.

2021/2022 als Übergangsjahr erklärt

Die Synergieziele bestätigten die Franzosen. Die Integration verlaufe nach Plan. Das neue Geschäftsjahr 2021/22 werde ein Übergangsjahr, in dem die Stabilisierung problematischer Bombardier-Projekte im Fokus stehe. Alstom rechnet in der ersten Jahreshälfte mit einem Mittelabfluss (Cashflow) von bis zu 1,9 Milliarden Euro, im zweiten Halbjahr soll wieder ein Mittelzufluss erreicht werden. Nichtsdestotrotz dürfte im gesamten Geschäftsjahr ein signifikanter negativer Cashflow verzeichnet werden. 

Das macht die Alstom-Aktie 

Mit den neuen Zielen kann Alstom die Anleger offenbar nicht überzeugen: Die Alstom-Aktie -0,26% gab am Montagvormittag an der Euronext in Paris um 6,2 Prozent auf 41,07 Euro nach, auf der Handelsplattform Xetra stand ebenfalls ein Minus von 4,4 Prozent auf 41,15 Euro zu Buche. 

Sechs-Monats-Chart Alstom (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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