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Norma Group: SDAX-Konzern spürt die Folgen der Krise

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Corona-Krise und hohe Umbaukosten haben dem Verbindungstechnik-Spezialist Norma 2020 trotz einer deutlichen Erholung zum Jahresende zu schaffen gemacht. Dennoch konnte der SDAX-Konzern die Markterwartungen erfüllen. An der Börse gab die Norma-Aktie zur Wochenmitte zunächst jedoch deutlich spürbar nach. 

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sackte im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Drittel auf 54,6 Millionen Euro ab, wie der im Nebenwerteindex SDax -1,43% notierte Zulieferer am Mittwoch im hessischen Maintal bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Die entsprechende Marge lag bei 5,7 Prozent und damit ebenfalls deutlich unter den 13,2 Prozent ein Jahr zuvor.

Die Erlöse fielen 2020 trotz der Krise nicht so stark wie zunächst befürchtet. Sie sanken im vergangenen Geschäftsjahr um 13,4 Prozent auf 952,2 Millionen Euro. Hier belasteten auch negative Währungseffekte, organisch war der Umsatz um 12,1 Prozent rückläufig. Im Schlussquartal konnten der Automobilzulieferer den Umsatz mit 261,2 Millionen Euro stabil halten. Das bereinigte Ebita sank um 16,3 Prozent auf 21,3 Millionen Euro, die Marge ging um 1,6 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent zurück. 

Das sagen die Analysten

Aus Sicht der Baader Bank entspricht die bereinigte operative Gewinnmarge (Ebita-Marge) den Erwartungen. Der Netto-Barmittelzufluss aus dem operativen Geschäft sei zugleich stark ausgefallen und habe das Unternehmensziel deutlich übertroffen, so der Analyst Peter Rothenaicher. Die Umsätze indes seien nach den Unternehmensaussagen vom Januar keine Überraschung mehr gewesen. Folglich beließ der Analyst das Kursziel bei 50 Euro und die Einstufung auf "Buy". 

Auch das Analysehaus Warburg Research behielt seine Einstufung mit "Buy" und das Kursziel von 49 Euro nach Vorlage der Zahlen bei. Laut dem Warburg Research-Analysten Mustafa Hidir habe der Verbindungstechnik-Spezialist nun starke Jahrzahlen vorgelegt, nachdem im Januar die Umsatzprognose für 2020 angehoben und der Margenausblick beibehalten worden sei.

Aktie kämpft sich in die Gewinnzone

Nachdem die Norma-Aktie <A1H8BV> im frühen Handel zeitweise um 1,5 Prozent nachgab, notieren die Papiere des Automobilzulieferers inzwischen rund 0,5 Prozent im Plus bei 42,00 Euro.

Sechs-Monats-Chart Norma (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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