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Osram-Aktien 30% unter Übernahmeangebot!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

AMS hat seine Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme von Osram zwar abgeschlossen – konnte aber nicht alle Aktien direkt unterbringen. Bei den bereits kritischen Anlegern schürte dies zusätzliche Unsicherheit.

Die Kapitalerhöhung ist abgeschlossen und AMS fließen wie geplant Bruttoerlöse in Höhe von rund 1,65 Milliarden Euro zu, teilte der Chip-Konzern am Mittwochmorgen mit. Allerdings konnten nur 70 Prozent der in der Kapitalerhöhung angebotenen Aktien bei Investoren platziert werden. Die anderen Aktien werden nun von den die Transaktion begleitenden Investmentbanken übernommen und über den Markt angeboten.

Die Kapitalerhöhung ist ein wichtiger Baustein für die Österreicher, mit dem sie einen Teil des Kaufpreises für die auf Pump finanzierte Osram-Übernahme stemmen wollen. Unter Experten waren wegen des Corona-Crashs bereits Zweifel aufgekommen, ob AMS die Kapitalerhöhung erfolgreich abschließen könne. Die sich verschärfende Schwäche der Automärkte und die Belastungen für die Profitabilität und den freien Mittelzufluss von Osram stimmten Analysten noch vorsichtiger.

Zudem fehlt immer noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden zu dem Deal. AMS-Chef Alexander Everke hatte in den vergangenen Wochen aber stets betont, dass er trotz der momentanen Turbulenzen davon ausgehe, die Osram-Übernahme im zweiten Quartal abschließen zu können, sofern alle Genehmigungen seitens der Behörden vorliegen. Er will einen europäischen Weltmarktführer für Sensorik und Photonik schmieden – insgesamt kostet der Deal 4,6 Milliarden Euro.

Das macht die Aktie von Osram

Anleger reagierten mit großer Skepsis. Zeitweise knickten die Osram-Aktien -1,05% um über 11 Prozent auf 28,85 Euro ein – und lagen damit fast 30 Prozent unter dem AMS-Angebot von 41 Euro. Zuletzt haben sich die MDAX-Papiere wieder etwas erholt und notierten mit 4,3 Prozent im Minus auf 31,09 Euro.

Im laufenden Jahr haben die Osram-Aktien infolge der grassierenden Panik an den Märkten bereits rund ein Drittel eingebüßt. In den zurückliegenden drei Jahren beläuft sich das Minus sogar auf fast die Hälfte. Für die AMS-Papiere +7,22% ging es zuletzt rund 5,3 Prozent abwärts.

Mit Material von dpaAFX.
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