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Osram: Dieses Angebot lässt Aktionäre jubeln

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

AMS hat den noch verbliebenen Aktionären von Osram am Mittwoch eine überraschend hohe Ausgleichszahlung angeboten. Auf einen Schlag schnellten die Osram-Aktien um gut 14 Prozent nach oben und notierten damit wieder auf dem Niveau von Juni 2018.

Nach der bereits im Juli abgeschlossenen Mehrheitsübernahme vereinbarten Osram und AMS +1,19% nun einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV). Dem BGAV muss von mindestens 75 Prozent der anwesenden Osram-Aktionäre auf einer außerordentlichen Online-Hauptversammlung zugestimmt werden, die am 3. November einberufen wird.

AMS zeigte sich zuversichtlich, die notwendige Zustimmung der Anteilseigner zu erhalten und bietet ihnen eine Barabfindung in Höhe von 44,65 Euro je Aktie an. Der BGAV beinhaltet zudem eine jährliche Ausgleichszahlung an die verbliebenen Anteilseigner von 2,24 Euro je Aktie. Dieser Nettobetrag werde unter Vorbehalt von persönlichen Steuern an die Osram-Aktionäre ausbezahlt.

Ein Börsianer sagte, für die Osram-Anleger ergebe sich auf Basis der angebotenen Brutto-Kompensationszahlung eine sehr attraktive Aktienrendite – im Vergleich zu den Renditen von Anleihen anderer Autozulieferer mit Fälligkeiten in den Jahren 2026 und 2027.

Analyst Mark Diethelm von der Bank Vontobel geht daher davon aus, dass AMS die nötige Zustimmung für den Vertrag erzielen kann. Zwar seien die Barabfindung und die jährliche Ausgleichszahlung etwas höher ausgefallen als ursprünglich gedacht, nach der jüngsten Prognose-Erhöhung von Osram hätte die angebotene Zahlungen allerdings nicht überrascht. Diethelm geht davon aus, dass AMS in nächster Zeit die Beteiligung weiter erhöhen wird, um mittelfristig die Minderheitsaktionäre aus Osram herausdrängen zu können.

Das macht die Aktie von Osram

Die Osram-Papiere -1,16% wiederum haben mit dem Kurssprung die Delle vom März endgültig ausgebügelt. Seinerzeit hatte eine Gewinnwarnung die Aktien auf ein Rekordtief von 20,50 Euro einbrechen lassen. Vom Anfang 2018 erreichten Rekordhoch bei 79,58 Euro aber sind die Papiere noch weit entfernt.

Mit Material von dpaAFX.
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