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Paypal: Keine Konfrontation mit Alibaba und Tencent

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Als erstes ausländisches Unternehmen überhaupt hat Paypal im Januar die Komplettübernahme eines chinesischen Zahlungsabwicklers abgeschlossen. Knapp drei Monate später verkündet der US-Konzern nun erstmals konkrete Pläne mit der Plattform GoPay. So viel vorweg: Mit den chinesischen Mega-Konzernen Alibaba und Tencent will man sich (noch) nicht anlegen.

Nach dem Abschluss der GoPay-Übernahme will Paypal nun eine digitale Geldbörse für den chinesischen Markt an den Start bringen, die speziell für grenzüberschreitende Transaktionen ausgelegt ist. Entsprechende Pläne hat Hannah Qiu, CEO des China-Geschäfts von Paypal, bei einer Veranstaltung von CNBC verkündet.

„Unser zukünftiges Geschäft wird vornehmlich aus grenzüberschreitenden Transaktionen bestehen. Unser Wert stammt zu einem wachsenden Teil aus Übersee“, so die Paypal-Managerin. Der Grund: Dort gebe es 377 Millionen private Nutzer und über 20 Millionen Firmenkunden. Paypal habe ein großes Netzwerk solcher Nutzer und wolle eine Brücke für den Austausch von Waren mit China bauen.

(Keine) Angst vor den chinesischen Riesen

Mit dem Fokus auf internationale Transaktionen vermeidet es Paypal zunächst, ins Gehege der großen chinesischen Rivalen Alipay und WeChat Pay zu kommen. Die beiden Payment-Plattformen gehören zur Alibaba-Tochter Ant Financial beziehungsweise dem chinesischen Internet-Riesen Tencent und sind mit jeweils mehr als einer Milliarde Nutzer die dominierenden Bezahldienste in China. Zum Vergleich: Paypal selbst kam zuletzt auf insgesamt 377 Millionen aktive Accounts.

„Wir treten nicht in direkte Konkurrenz mit den einheimischen Payment-Unternehmen. Stattdessen kooperieren wir sehr eng mit ihnen“, sagte Qiu, ohne jedoch konkrete Namen zu nennen. Ob sich Paypal angesichts ihrer schieren Größe (noch) nicht an die örtlichen Rivalen herantraut oder ob es sich möglicherweise um eine Auflage der chinesischen Behörden für die Übernahme von GoPay handelt, wurde nicht bekannt.

Nikolas Kessler

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