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Philips: Deshalb fällt der Siemens Healthineers-Rivale

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Medizintechnik-Konzern Philips hat heute seine Quartalszahlen präsentiert. Ein robustes Diagnostikgeschäft liefert den Niederländern weiter Rückenwind. So stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) legte um mehr als ein Drittel auf 532 Millionen Euro zu. Das war etwas mehr als von Analysten erwartet.

Unter dem Strich verdiente Philips +0,99% jedoch wegen weiterer Rückstellungen für einen Produktrückruf weniger. So sank der Nettogewinn um mehr als ein Viertel auf 153 Millionen Euro. Philips hatte im Juni weitere 250 Millionen Euro im Zusammenhang mit Qualitätsmängeln in einem Produktteil für Beatmungsgeräte für die Schlaf- und Atemtherapie zurückgestellt.

Beim Ausblick zeigte sich der Konkurrent von Siemens Healthineers +0,17% etwas vorsichtiger und erwartet lediglich eine Verbesserung der bereinigten operativen Gewinnmarge um 0,6 Prozentpunkte, was dem unteren Ende der bisherigen Spanne entspräche. Bislang war Philips von einem Plus von im besten Fall bis zu 0,8 Prozentpunkten ausgegangen.

Die Umsatzprognose eines vergleichbaren Wachstums im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich bekräftigte das Unternehmen. Philips sieht weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie mit Engpässen bei elektronischen Bauteilen. Für die Aktionäre kündigte Philips ein Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro an.

Die Philips-Aktie +0,99% reagierte auf den mageren Geschäftsausblick mit einem Kursabschlag von über vier Prozent auf 39,12 Euro. Die Analysten von Berenberg und Goldman Sachs bestätigten jedoch ihre optimistischen Prognosen und bestätigten ihre Kursziele von 52 Euro für den EuroStoxx-50-Wert.

Der Bereich Unterhaltungselektronik, einst Schwerpunkt von Philips, wurde vor zehn Jahren an das chinesiche Unternehmen TPV Technology abgegeben. Seit März 2021 gehört zudem die Philips-Hausgeräte-Sparte zur chinesichen Investmentfirma Hillhouse Capital.  (Mit Material von dpa-AFX)

Sechs-Monats-Chart Philips (in Euro, Xetra)
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