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ProSiebenSat.1: Anleger nehmen es mittlerweile gelassen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

ProSiebenSat.1 hat seine vorläufigen Zahlen bestätigt – traut sich aber noch immer keine Prognose zu. Es werden jedoch in allen Segmenten starke Beeinträchtigungen erwartet, wie etwa ein Einbruch der Werbeeinnahmen von 40 Prozent.

Der Umsatz von ProSiebenSat.1 stieg in den ersten drei Monaten um 1 Prozent auf 926 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es 913 Millionen Euro gewesen. Die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise haben das margenstarke Werbegeschäft in der zweiten Märzhälfte beeinträchtigt: Die Werbeumsätze sanken demnach im ersten Quartal nach ersten Stornierungen von Werbebuchungen um 4 Prozent.

ProSiebenSat.1 geht davon aus, dass im April die Werbeeinnahmen im TV-Geschäft um etwa 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen werden. Auch Produktionsverschiebungen der Red Arrow Studios beeinträchtigen das Geschäft.

Der Konzern profitierte aber von Rubrikengeschäften wie zum Beispiel dem Online-Beauty-Anbieter Flaconi. Weil aber die Geschäfte in margenschwächeren Bereichen wuchsen und in den margenstarken (Werbegeschäft) sanken, ging das bereinigte EBITDA im ersten Quartal um 17 Prozent auf 157 Millionen Euro zurück, im Vorjahreszeitraum waren es noch 190 Millionen Euro gewesen.

Weiterhin keine Prognose möglich

Am 22. April hatte der Medienkonzern die Jahresprognose und den Dividendenvorschlag zurückgenommen. Aufgrund des derzeitigen Stillstands der Weltwirtschaft und der daraus resultierenden erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheit sei es aktuell nicht möglich, einen Ausblick auf das finanzielle Ergebnis im zweiten Quartal und für das Gesamtjahr zu geben, teilte ProSiebenSat.1 damals mit.

Der neue Vorstandssprecher und Finanzvorstand Rainer Beaujean sagte: "Bis Mitte März waren wir gut auf Kurs, bis die ersten Covid-19-Effekte begonnen haben, unser Geschäft in allen Segmenten zu beeinträchtigen. Da die Dauer und volle Tragweite der Pandemie weiterhin ungewiss bleiben, ist es derzeit nicht möglich, einen Ausblick auf unsere Gesamtjahresergebnisse abzugeben."

Das macht die Aktie von ProSiebenSat.1

Anleger reagierten auf die bekannten Zahlen und die erwarteten Schwierigkeiten im Jahresverlauf gelassen. Die Aktie von ProSiebenSat.1 legte im vorbörslichen Handel sogar leicht zu und versucht sich damit weiterhin an einer Stabilisierung an der 9-Euro-Marke.

Mit Material von dpaAFX.
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