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ProSiebenSat.1: Das könnte der Boden sein

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Aktie von ProSiebenSat.1 kann sich über der 10-Euro-Marke halten. Nach der Hauptversammlung und Aussagen des Vorstandsmitglieds Wolfgang Link könnte hier nun die Bodenbildung starten.

Man sei "auf einem guten Weg, ein plattformunabhängiges Unterhaltungsunternehmen zu bauen", sagte Vorstandsmitglied Wolfgang Link der dpa. "Zum Beispiel mit der konsequenten Förderung neuer digitaler Unterhaltungsangebote wie unsere Audio-Plattform FYEO oder unsere Streamingplattform Joyn."

Link kündigte für die nächsten Monate an: "Vieles ist möglich, da wir für unseren Entertainment-Bereich unsere starken Sendermarken und die Content-, Sales- und Digitalaktivitäten von ProSiebenSat.1 unter einem Dach zusammengeführt haben", erläuterte Link.

Unlängst hatte das Unternehmen mit Sitz in Unterföhring bei München angekündigt, sich künftig stärker auf eigenproduzierte Inhalte aus den Bereich Entertainment und Infotainment konzentrieren zu wollen.

Volle Programmpipeline – weniger Werbeerlöse

Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise beschrieb Vorstandsmitglied Link so: "Corona hat unser TV-Business tatsächlich ziemlich durcheinandergewirbelt." Der Kreativität der Branche habe das keinen Abbruch getan. "Nach diesen letzten intensiven Monaten blicke ich zuversichtlich auf das nächste Halbjahr. Unsere Programm-Pipeline ist bestens gefüllt."

In der Coronavirus-Krise haben viele Medienhäuser wegbrechende Werbeerlöse verzeichnet. Auch ProSiebenSat.1 ist davon betroffen. Vorstandssprecher Rainer Beaujean sagte auf der Hauptversammlung vergangene Woche: "Im April und Mai hatten wir bei den TV-Werbeeinnahmen ein Minus von rund 40 Prozent. Auch im Juni sehen wir noch keine Verbesserungen." Eine Jahresprognose gab der Konzern nicht ab.

Das machen die Aktien von ProSiebenSat.1

Die DZ Bank hat die ProSiebenSat.1-Aktie +0,28% dennoch von 13,00 auf 14,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das Werbegeschäft des Fernsehkonzerns sei zwar weiter unter Druck, schrieb Analyst Harald Schnitzer. Allerdings hätten große Werbekunden in diesem Jahr die Buchungen nicht gestrichen, sondern verschoben. Insofern gebe es Hoffnung auf eine Belebung im zweiten Halbjahr.

An der Börse ging es für die ProSieben-Aktie nach der Hauptversammlung erstmal bergab – die Unterstützung bei 10 Euro hielt jedoch. Am Dienstag gehört das MDAX-Papier im starken Gesamtmarkt mit einem vorbörslichen Plus von 2,2 Prozent auf 10,43 Euro zur besseren Hälfte des Index.

Mit Material von dpaAFX.
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