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ProSiebenSat.1: Die Chancen rücken in den Fokus

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Konkurrenz durch Streaming-Dienste und sinkende Einnah¬men im Werbegeschäft machen ProSiebenSat.1 das Leben schwer. Doch das Sentiment hellt sich auf, wie die Kursentwicklung der Aktie zeigt. Im Fokus von Anleger und Analysten: das Digitalgeschäft.

Nachdem sich JPMorgan und die UBS positiv zu den ProSiebenSat.1-Aktien geäußert haben, legt am Mittwoch die Commerzbank nach und hebt das Kursziel von 13,80 auf 20 Euro an. Das neue Kursziel für den Medienkonzern resultiere unter anderem aus einer erhöhten Bewertung des Digitalgeschäfts, schrieb Analystin Heike Pauls. Dabei ließ sie die Bewertungen anderer Plattformen und das Erholungspotenzial in einer Zeit nach der Corona-Krise einfließen. Viel davon stehe mit Dating-Aktivitäten in Zusammenhang.

Digitale Chancen

ProSiebenSat.1 ist im Digitalgeschäft bereits breit aufgestellt. Im Gesamtjahr 2019 hat das klassische Entertainment-Segment nur noch 62 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen. Künftig soll das Digitalgeschäfts über 50 Prozent der Konzernerlöse beitragen. Spannend ist hier die NuCom Group, wo ProSiebenSat.1 zusammen mit dem Finanzinvestor General Atlanic ein umfangreiches Unternehmens-Portfolio („Verivox“, „mydays“ oder „Amoreli“) aufgebaut hat.

Perspektivisch erwägen ProSiebenSat.1 und der Finanzinvestor zudem, das Dating-Business an die Börse zu bringen. Nach Unternehmensangaben könnte es im Jahr 2022 so weit sein. Die Tochter hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 28 Prozent auf 246 Millionen Euro und den operativen Gewinn um 71 Prozent auf 52 Millionen Euro gesteigert. Für die kommenden zwei Jahre rechnet das Management ebenfalls mit Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich.

Das macht die Aktie von ProSiebenSat.1

Am Dienstag hat die Aktie von ProSiebenSat.1 -0,21% bereits den Widerstand bei 13 Euro geknackt und kann am Mittwoch nach der positiven Commerzbank-Studie diesen Ausbruch im frühen Handel bestätigen. Zuletzt legte das MDAX-Papier 1,4 Prozent auf 13,36 Euro zu.

Mit Material von dpaAFX.
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