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Roche: Fortschritte in der Corona-Forschung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Management von Roche sieht im ersten Quartal nur begrenzte Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das eigene Geschäft. Viel spannender ist jedoch, wie die Corona-Forschung des Pharmariesen vorankommt.

Roche zufolge befindet sich beim Konzern derzeit ein Anti-Sars-CoV-2-Serologietest in der späten Entwicklungsphase. Verfügbar könnte er dem Unternehmen ab Anfang Mai sein. Die monatliche Produktionskapazität der Tests will Roche dabei schnellstmöglich hochfahren. Ein weiterer Corona-Test hat bereits die Notfallzulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten.

Neben der Diagnostik arbeitet Roche weiter an Medikamenten zur Behandlung der Krankheit. So laufe derzeit eine klinische Phase-III-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Actemra/Roactemra bei einer schweren Covid-19-bedingten Lungenentzündung. Ergebnisse erwartet Roche im Frühsommer. Die Produktionskapazitäten will das Unternehmen weltweit zügig ausbauen.

Wachsender Umsatz im ersten Quartal

Im ersten Quartal profitierten die Schweizer von neuen Produkten. Diese konnten den Konkurrenzdruck durch sogenannte Biosimilars, also Nachahmer-Medikamente biopharmazeutischer Arzneimittel, ausgleichen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 15,1 Milliarden Schweizer Franken (knapp 14,4 Mrd. Euro). Währungsbereinigt lag das Plus bei 7 Prozent.

Seinen Ausblick für 2020 bestätigte Roche. So erwartet das Management eine wechselkursbereinigte Umsatzsteigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Kerngewinn je Aktie soll ungefähr im gleichen Maß zulegen. Auch die Dividende soll 2020 weiter steigen. Roche habe sich bislang gut behaupten können, hieß es von Seiten der Geschäftsführung. Die globale Lieferkette für Medikamente und Diagnostika ist dem Unternehmen zufolge intakt.

Das macht die Aktie von Roche

Die Aktien von Roche legten im frühen Handel leicht um ein Prozent zu auf 339,11 Schweizer Franken. Damit haben die Papiere beinahe die kompletten Verluste des Corona-Crashs wieder ausgeglichen. Das Rekordhoch der Roche-Aktie vom 20.02.2020 liegt bei 351,60 Schweizer Franken.

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