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Rocket Internet: Ein Abschied mit Verlusten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Zum Abschied von der Börse hat der Berliner Start-Up-Investor Rocket Internet noch einmal einen Verlust eingefahren. Im ersten Halbjahr stand ein Fehlbetrag von 12 Millionen Euro nach einem Gewinn von 548 Millionen Euro im Vorjahr.

Wesentliche Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen von Rocket Internet hatten auch im zweiten Quartal rote Zahlen eingefahren. Dennoch hätten sie sich operativ trotz Covid-19-Krise gut entwickelt, hieß es vom Konzern.

Im Jahresverlauf besserte sich die Bilanz für Rocket gegenüber dem ersten Quartal ohnehin deutlich, nach drei Monaten hatte ein Verlust von 162 Millionen Euro unter dem Strich gestanden. Die Börsenkurse von Beteiligungen entwickelten sich laut Rocket-Chef Oliver Samwer im zweiten Quartal positiv. Ende August verfügte Rocket Internet netto über liquide Mittel von 1,2 Milliarden Euro. Ende April waren es noch 1,9 Milliarden Euro gewesen.

Rocket will sich von der Börse zurückziehen und hat Anfang September den Investoren den Rückkauf der Aktien zu 18,57 Euro angeboten. Die Bafin hat ebenfalls nachgerechnet und mitgeteilt, dass der für das Angebot maßgebliche volumengewichtete Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate bei 18,56 Euro je Aktie liege. Am von Rocket Internet gebotenen Preis ändert sich demnach nichts.

Das macht die Aktie von Rocket Internet

Die Halbjahreszahlen von Rocket Internet haben daher keine Auswirkungen auf den Kurs der Aktie +0,05%. Experten sehen es als unwahrscheinlich an, dass der Preis nachgebessert wird.

Mit Material von dpaAFX.
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