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Royal Dutch Shell: Das erwartet die Aktionäre

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am 30. Juli will Royal Dutch Shell die Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Was auf den Öl- und Gas-Multi zukommen könnte, zeigen jetzt die Zahlen des Ölkonzerns Repsol.

Der spanische Ölkonzern Repsol -1,61% hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust erlitten. Denn im Zuge der Corona-Krise war die Nachfrage eingebrochen – Öl- und Gaspreise kollabierten. Hinzu kam der Ölpreisstreit zwischen Russland und Saudi-Arabien. Repsol musste auf die Reserven in den Lagerstätten mehr als eine Milliarde Euro abschreiben. Daher fiel im zweiten Quartal unter dem Strich ein Verlust von knapp zwei Milliarden Euro an. Vor einem Jahr hatte der Konzern im selben Zeitraum noch einen Gewinn von rund einer halben Milliarde gemacht.

Für die Quartalszahlen von Royal Dutch Shell sind dies wahrlich keine guten Nachrichten. Analysten gehen davon aus, dass der britisch-niederländische Mischkonzern einen Umsatz von 50,2 Milliarden Dollar erwirtschaftet haben dürfte (54,4 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal). Zudem wird wegen enorm hoher Abschreibungen mit einem satten Verlust von 9,8 Milliarden Dollar gerechnet.

Besserung nur bedingt in Sicht

Mittlerweile erholte sich die Wirtschaft wieder und die Förderdisziplin der Opec-Staaten sowie eine sinkende US-Produktion haben sich positiv auf den Ölpreis ausgewirkt. Doch der Ölmarkt steht nach wie unter schlechten Vorzeichen.

Zum einen sorgen sich die Anleger um die Entwicklung der Corona-Pandemie in großen Volkswirtschaften wie den USA. Dort ist die Lage in einigen Bundesstaaten nach wie vor sehr angespannt. Darüber hinaus beunruhigen die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China. Eine weitere Verschärfung des Konfliktes könnte auch die Erholung der Weltwirtschaft belasten und so die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

Zum anderen will das Ölkartell Opec und verbündete Staaten wie Russland die Produktion ab August wieder etwas steigen. Einige Fachleute geben zu bedenken, dass der Schritt angesichts der krisenbedingt schwachen Nachfrage zu früh kommen könnte.

Das macht die Aktie von Royal Dutch Shell

Das Marktumfeld für Öl-Aktien bleibt hart und von einer vollständigen Erholung ist die Aktie von Royal Dutch Shell -1,46% weit entfernt. Nach einer kurzen Gegenbewegung nach dem Corona-Crash über die Marke von 1.500 Pence ist die Shell-Aktie wieder in einen Abwärtstrend übergegangen. Zuletzt notierte sie 0,8 Prozent stärker bei 1.273 Pence und damit in der Nähe des horizontalen Widerstands bei 1.200 Pence.

Mit Material von dpaAFX.
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