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Royal Dutch Shell: Das treibt die Öl-Aktie weiter an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Ölpreise haben am Montag den Höhenflug vom vergangenen Freitag fortgesetzt und die höchsten Stände seit über einem Jahr erreicht. Grund für die steigenden Preise sind die Aussichten auf ein gewaltiges Konjunkturpaket, das die US-Regierung auf den Weg bringen will. Zum Wochenauftakt legt auch die Shell-Aktie weiter zu.

Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,34 Dollar. Das waren 91 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,19 Dollar auf 60,66 Dollar. 

Im frühen asiatischen Handel erreichten die Preise beider Sorten jeweils den höchsten Stand seit Januar 2020. Bereits am vergangenen Freitag gab es einen kräftigen Preisanstieg, den Marktbeobachter unter anderem mit Kursverlusten des Dollar erklärten. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger, dies stärkt die Nachfrage und stützt die Preise. Seit Freitagmittag haben die Ölpreise mittlerweile jeweils etwa fünf Prozent zugelegt. 

Analysten sehen Nachfragewiederbelebung 

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank verwies in einer Einschätzung auf eine gute Nachfrage nach Rohöl in Asien. Außerdem sprach Weinberg auch von einer "Wiederbelebung der Nachfrage in den USA". In der größten Volkswirtschaft der Welt werde die Nachfrage nach Rohöl durch ein gewaltiges Konjunkturpaket gestützt, das die Regierung unter Präsident Joe Biden auf den Weg bringen will. 

Am Markt wurde aber auch auf die kalte Witterung in wichtigen Industriestaaten verwiesen. So habe unter anderem ein scharfer Kälteeinbruch in den USA die Förderung, den Transport und die Verarbeitung von Rohöl zu Treibstoffen behindert und die Preise gestützt.

Shell-Aktie baut Gewinnserie weiter aus

Am Montag legt die Shell-Aktie +1,90% zeitweise um 3,8 Prozent auf 16,32 Euro zu und nährt sich damit wieder dem Januar-Hoch bei 17,05 Euro. Seit Jahresbeginn ist die Aktie um rund zehn Prozent gestiegen.

Sechs-Monats-Chart Royal Dutch Shell (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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