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Royal Dutch Shell: Ölpreise und Kaufempfehlungen beflügeln

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dank steigender Ölpreise und bullisher Analystenstimmen hat die Shell-Aktie einen starken Start in die neue Handelswoche hingelegt. An der Amsterdamer Börse zogen die Papiere des britisch-niederländischen Ölkonzerns am Montagvormittag deutlich an. Die Aktie steht nun vor einer aus charttechnischen Sicht bedeutenden Hürde. 

Die Ölpreise befinden sich weiter im Höhenflug. Am Montag erreichten sowohl Nordseeöl aus auch US-Erdöl mehrjährige Höchststände. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 83,66 US-Dollar. Das waren 1,27 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,53 Dollar auf 80,88 Dollar.

Rohstoffknappheit treibt Ölpreis an

Derzeit kostetet Brent-Rohöl so viel wie seit etwa drei Jahren nicht mehr. Der US-Ölpreis notiert sogar auf dem höchsten Niveau seit sieben Jahren. Ausschlaggebend bleibt die angespannte Versorgungslage im Energiesektor, nicht nur am Ölmarkt. Weil die Preise für Gas und Kohle in den vergangenen Monaten stark gestiegen sind, kommt Öl als Alternative zunehmend in Betracht. Das treibt die Erdölpreise ebenfalls stark an.

Das sagen die Analysten 

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Shell B von 2150 auf 2300 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Christyan Malek blickt in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie optimistisch auf die Quartalsberichtssaison des Ölsektors. Er verweist auf den starken Anstieg der Ölpreise sowie die Fahrt aufnehmende Aktienrückkäufe der Branche. Der Öl-Superzyklus gehe weiter, so der Experte.

Zuvor hatte die britische Investmentbank Barclays bereits ihre Einstufung für die Shell-B-Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 2250 Pence bestätigt. Der jüngste Zwischenbericht verdeutliche die gute Entwicklung des freien Mittelzuflusses des Ölkonzerns, vor allem im Gasgeschäft, schrieb Analystin Lydia Rainforth in einer am Freitag vorliegenden Studie. Das Chemiegeschäft scheine derweil ein Stück weit den Erwartungen hinterher zu hinken.

Das macht die Shell-Aktie 

An der Amsterdamer Börse verteuerten sich die Papiere von Royal Dutch Shell -0,53% am späten Montagvormittag zuletzt um 1,7 Prozent auf 20,63 Euro. Damit steht die Aktie kurz vor einem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 20,65 Euro. Diesen hatten die Papiere während des Corona-Crashs im März 2020 ausgebildet. 

Drei-Jahres-Chart Shell B (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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