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Royal Dutch Shell: War das schon alles?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die jüngste Rallye der Shell-Aktie scheint vorbei zu sein: Nachdem die Papiere des Ölkonzerns in den vergangenen Tagen deutlich zulegen konnten, notiert die Shell-Aktie am Donnerstag leicht schwächer. Grund für den Kursverfall ist wie auch schon in den vorangegangenen Handelstagen die Entwicklung der Rohölpreise. 

Die Ölpreise haben am Donnerstag die Gewinne aus dem frühen Handel nicht halten können und sind bis zum Mittag in die Verlustzone gerutscht. Zuvor hatten die Notierungen für Rohöl aus den USA und für Nordsee-Öl erneut den jeweils höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht. Wie bereits in den vergangenen Handelstagen stützte ein extremer Wintereinbruch in den USA mit massiven Ausfällen der US-Ölproduktion die Preise.

In der vergangenen Nacht stieg der Preis für Nordsee-Öl erstmals seit Anfang 2020 wieder über 65 US-Dollar je Barrel. Etwa zeitgleich stieg der Preis für US-Öl bis auf 62,26 Dollar und damit ebenfalls auf den höchsten Stand seit Januar 2020. 

Im Verlauf des Vormittags gaben die Ölpreise die frühen Gewinne aber wieder ab. Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete gegen Mittag 61,09 Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent verharrte auf 64,34 Dollar. 

Seit Tagen belastet ein ungewöhnlich starker Kälteeinbruch in Teilen der USA die Ölförderung, den Transport und die Weiterverarbeitung von Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass bis zu 40 Prozent der gesamten amerikanischen Ölproduktion betroffen sind, was auch Auswirkungen auf den Weltmarkt für Rohöl hat.

Das macht die Shell-Aktie

Auch die Shell-Aktie -1,72% gibt am Donnerstag zeitweise rund 1,7 Prozent auf 16,47 Euro nach. Damit konnten die Papiere ihre Gewinnserie der vergangenen Handelstage nicht fortsetzen. Seit Jahresanfang steht jedoch ein Kursanstieg von rund 11,6 Prozent zu Buche. 

Sechs-Monats-Chart Royal Dutch Shell (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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