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RWE und Eon: Klimaziel könnte verschärft werden

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die EU-Kommission will laut EU-Kreisen eine Verschärfung des Klimaziels für 2030 vorschlagen: Statt um 40 Prozent sollen die Treibhausgase um 55 Prozent unter den Wert von 1990 sinken. Das könnte für die deutschen Energiekonzerne Folgen haben.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will sich am Mittwoch in einer Woche (16.9.) offiziell in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union dazu äußern. Sie hatte bereits 2019 eine Erhöhung der Zielmarke auf 50 bis 55 Prozent ins Gespräch gebracht, zunächst aber eine genaue Folgenabschätzung in Auftrag gegeben.

Die Verschärfung soll helfen, das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten und die gefährliche Erwärmung der Erde zu bremsen. Das neue Ziel für 2030 soll in das europäische Klimaschutzgesetz eingearbeitet werden, mit dem sich die EU dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

Im Europaparlament wird eine noch drastischere Verschärfung erwogen, während einige EU-Staaten und auch die deutsche Industrie bereits ein 55-Prozent-Ziel für unrealistisch halten. Sobald von der Leyens Vorschlag vorliegt, verhandeln die EU-Institutionen darüber.

Das machen die Aktien von RWE und Eon

Für die deutschen Energiekonzerne RWE und Eon könnte die Verschärfung des Klimaziels zu noch höheren Investitionen führen. RWE kann sich nach dem Abschluss des Deals mit Eon und Klarheit beim Kohleausstiegs ganz auf Erneuerbare Energien konzentrieren. So wird beispielsweise in den Niederlanden ein Solarpark mit einer Kapazität von mehr als 14 Megawatt errichtet.

Von den Ambitionen in Sachen Erneuerbaren kann Eon laut UBS-Analysten aufgrund des neuen Fokus auf den Energievertrieb möglicherweise profitieren.

Sowohl die Aktie von Eon +0,42% als auch die Aktie von RWE +1,10% zeigen sich daher vorbörslich eher unbeeindruckt von der Kreise-Meldung zur Verschärfung des Klimaziels. Die Papiere von Eon legen vorbörslich 0,3 Prozent auf 9,97 Euro zu und entfernen sich damit weiter von der unteren Begrenzung des aktuellen Seitwärtstrends bei 9,70 Euro. Die Papiere von RWE steigen sogar 0,6 Prozent auf 32,20 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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