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Salzgitter: Prognose trotz Lieferkettenprobleme bestätigt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Stahlkonzern Salzgitter setzt seinen guten Lauf weiter fort. Die anhaltend florierenden Geschäfte in den Bereichen Flachstahl und Handel sorgten in den ersten neun Monaten beim Unternehmen für einen Ergebnissprung. Zwar ist auch Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller seit Ende des Sommerquartals von den weltweiten Lieferkettenstörungen betroffen, doch hält der SDAX-Konzern an ihren zuletzt nochmals im September angehobenen Prognosen fest. Die Aktie legte am Freitagvormittag deutlich zu.

Nach dem Krisenjahr 2020 profitierte die Stahlbranche in diesem Jahr bisher deutlich vom Anstieg der Preise. Bei Salzgitter belief sich das Ergebnis vor Steuern vorläufigen Berechnungen zufolge nach den ersten neuen Monaten auf 604,5 Millionen Euro. Damit habe man die Markterwartungen übertroffen, teilte der Konzern am Vorabend mit. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 224,4 Millionen Euro angefallen.

Aurubis sorgt für Umsatzboost 

Die Beteiligung an dem Kupferkonzern Aurubis -4,27%, die der Konzern at-equity bilanziert, trug mit 133,5 Millionen Euro zweieinhalb Mal so viel bei wie im Vorjahr. Der Außenumsatz von Salzgitter stieg um über 30 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro.

Das sagen die Analysten 

Jefferies-Analyst Alan Spence hält unterdessen den Ausblick des Salzgitter-Konzerns für zunehmend konservativ. Er verwies in einer Studie vom Donnerstag darauf, dass das Unternehmen bereits den unteren Wert der Prognose nach neun Monaten überschritten habe.

Der Stahlkocher hatte in den vergangenen Monaten seine Ziele mehrfach erhöht und zuletzt für 2021 einen Wert zwischen 600 und 700 Millionen Euro vor Steuern ins Visier genommen. Dies wäre nach Angaben des Konzerns das beste Vorsteuerergebnis seit zehn Jahren. Dabei soll der Umsatz auf mehr als neun Milliarden Euro steigen nach rund sieben Milliarden im vergangenen Jahr.

Endgültige Zahlen Mitte November 

Die ausführlichen Zahlen will Salzgitter am 12. November vorstellen. Der Konzern verwies darauf, dass der endgültige Bericht noch erheblich durch Unwägbarkeiten wie etwa Rohstoffkosten, Edelmetallpreise und die Wechselkurse beeinflusst werden könne.

Das macht die Salzgitter-Aktie 

An der Börse gaben die Zahlen der Salzgitter-Aktie -4,04% Rückenwind, das Papier kletterte am Vormittag zeitweise um mehr als drei Prozent und knüpfte damit an seinen jüngsten Erholungskurs an. Inzwischen ist der Kurs mit rund 32,44 Euro auf dem höchsten Niveau seit Anfang September angekommen.

Sechs-Monats-Chart Salzgitter (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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