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SAP: Das sagen die Analysten vor den Zahlen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Erst der Führungswechsel, gefolgt vom neuen Fokus auf die Cloud und dann auch noch die Corona-Krise haben SAP in jüngster Vergangenheit auf Trab gehalten. Wie bewerten die Analysten die SAP-Aktie heute kurz vor den Q-Zahlen?

Die Erwartungen auf einen Blick

Am Mittwoch will SAP -1,66% seine Quartalszahlen veröffentlichten und die Analysten rechnen mit einem Umsatz von knapp 6,7 Milliarden Euro – was leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals wäre (VJ: 6,74). Das bereinigte operative Ergebnis würde demnach rund 1,87 Milliarden Euro erreichen, fünf Prozent weniger als vor einem Jahr.

Zwar würde die Cloudsparte ihren Erlös um rund zwölf Prozent auf 2,29 Milliarden Euro steigern. Bei den Lizenzen sieht es aber mit einem Rückgang von rund 20 Prozent auf 622 Millionen Euro weniger rosig aus. Dies würde wegen des schrumpfenden, aber lukrativen Lizenzgeschäfts auch auf die operative Marge durchschlagen: Die Analysten erwarten 28,2 Prozent und damit knapp einen Prozentpunkt weniger als ein Jahr zuvor.

Das Zünglein an der Waage könnte im Zwischenbericht zum zweiten Quartal wiederum die Sparte mit der Lizenzsoftware sein, die in der Corona-Krise wechselhaft abschneidet. Vor Ort installierte Software liefert wegen der hohen Einmalpreise hohe Margen – ein etwas besseres Abschneiden kann schon spürbare Auswirkungen haben.

Analysten mit Zuversicht

Die Analysten blicken indes zuversichtlich auf die anstehende Zahlenveröffentlichung. So hat Bank-of-America-Analyst Frederic Boulan jüngst seine Erwartungen an das Papier der Walldorfer deutlich nach oben geschraubt. Aus wechselhaften Lizenzerlösen würden mit dem schnelleren Umstieg auf die Cloud beständigere und auch höhere Umsatzströme je Kunde.

Laut Baader-Bank-Analyst Knut Woller hat SAP in den vergangenen Quartalen vor allem deswegen die Erwartungen geschlagen, weil die Lizenzverkäufe besser als erwartet ausfielen. Das könne angesichts niedriger Erwartungen auch diesmal wieder der Fall sein. Im Vergleich zum Vorquartal sollte zudem das Cloudgeschäft einen Zahn zulegen.

Neun der 13 Experten, die seit der Vorlage der Quartalszahlen im dpa-AFX Analyser erfasst wurden, empfehlen das Papier zum Kauf. Vier Analysten haben eine neutrale Einstufung; keiner eine Verkaufsempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 134 Euro und damit rund neun Prozent über dem aktuellen Niveau.

Mit Material von dpaAFX.
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