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SAP: Das sagen jetzt die Experten zur Aktie

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Eine überraschende Personalie hat gestern die Aktionäre von SAP irritiert. Auch die Analysten zeigten sich überrascht, lobten jedoch größtenteils die solide Geschäftstätigkeit des Softwarekonzerns. Ein Überblick über die Expertenstimmen:

Dass Jennifer Morgan als Co-Vorstandschefin den Konzern Ende April verlassen und somit Christian Klein der alleinige Chef sein wird, zumal das Duo erst vor gut einem halben Jahr angetreten ist, bezeichnete Analyst James Goodman von der Barclays Bank (Overweight – 120 Euro) als eine große Überraschung. Morgan habe einen sehr guten Job gemacht.

Der Weggang der Co-Chefin dürfte zu einigen internen Verwerfungen führen und die Investoren womöglich beunruhigen, sagte Analyst Michael Briest von der Bank UBS (Buy – 118 Euro). Da die Eckdaten für das erste Quartal bereits bekannt waren, dürfte der Anlegerfokus neben der Personalie nun auf der Glaubwürdigkeit der von den Walldorfern erwarteten Erholung im zweiten Halbjahr liegen.

Bei den von SAP vorgelegten Zahlen für das erste Quartal handelte es sich um endgültige Kennziffern. Den Ausblick bestätigte SAP, reduzierte aber die Erwartungen an den freien Mittelzufluss (Cashflow). Das habe ebenfalls kursbelastend gewirkt, hieß es von Analystenseite. Die Entwicklung des Cashflow gibt einen Hinweis darauf, wie finanzkräftig ein Konzern ist und wie viel Dividende er perspektivisch zahlen kann. Beim Dividendenvorschlag von 1,58 Euro soll es aber bleiben.

Lobende Worte fand Analyst Mohammed Moawalla von Goldman Sachs (Conviction Buy – 125 Euro) für die Cloud-Geschäfte von SAP. Eine erstmals veröffentlichte Kennziffer weise den Auftragsbestand für dieses Segment mit 6,65 Milliarden Euro aus. Dieser Wert lege den Schluss nahe, dass SAP am Jahresende das obere Ende der in Aussicht gestellten Zielspanne erreichen könnte. Er bleibt daher bei seiner Grundthese, dass SAP vor einer Phase steigender Profitabilität stehe.

Positive Worte zur Geschäftstätigkeit kamen auch von JPMorgen (Overweight – 125 Euro) Die Kennziffern des Softwarekonzerns hätten Schwächen im Lizenzgeschäft offenbart bei gleichzeitiger Widerstandsfähigkeit des Cloud- und Dienstleistungsgeschäfts, schrieb Analystin Stacy Pollard. Aus der Covid-19-Krise sollte das Unternehmen daher mit einer besseren Wettbewerbsposition hervorgehen.

Das macht die Aktie von SAP

Die Veränderung im Management mit dem Weggang der Co-Chefin haben die Aktien von SAP +2,59% am Dienstag schwer belastet. Die Papiere des Softwarekonzerns büßten 6,56 Prozent auf 106,28 Euro ein und gaben damit deutlich stärker nach als der DAX, der 4 Prozent verlor.

Am Mittwoch können die Aktien von SAP vorbörslich eine leichte Erholung starten. Auf Tradegate legt das Papier rund 0,9 Prozent auf 108,62 Euro zu.

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