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SAP: Ein neuer Wachstumshebel

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

SAP will in den kommenden Jahren vom Trend zur klimafreundlicheren Wirtschaft profitieren. Eine neue Software zur Messung des CO2-Fußabdrucks soll "einer der Wachstumshebel der SAP" werden, hieß es im Rahmen der Sapphire-Konferenz.

"Es gibt ein verändertes Verhalten am Markt von den Verbrauchern, da sieht man einen enormen Druck für die Firmen, in diese Richtung zu gehen", sagte SAP-Produktvorstand Thomas Saueressig. Bei der Analyse des CO2-Ausstoßes gehe es um eigene Emissionen der Kunden, aber auch um deren zugekaufte Energien und Zulieferteile.

"Wir haben Automobilhersteller, aber auch Automobilzulieferer, eine breite Abdeckung von Branchen, die wir in der Koinnovation dabei haben", sagte Saueressig. Die ersten Systeme seien schon im Betrieb, so der Manager. Es gebe keine vergleichbare Software auf dem Markt, um sowas abzudecken. "Ich glaube, dass das einer der Wachstumshebel der SAP sein wird", sagte er.

SAP verspricht sich eine schnelle Weiterverbreitung, da Nutzer der Software zum Beispiel über die Darstellung von CO2-Rankings einen Wettbewerbsvorteil hätten. Je mehr Kunden an Bord kämen, desto stärker helfe das auch der Datenbasis für die Software, weil die rund 440.000 SAP-Kunden weltweit in allen Branchen vertreten seien und die Analyse kompletter Wertschöpfungsketten möglich mache.

Das macht die Aktie von SAP

An der Börse fand das neue Angebot kaum Beachtung. Analysten Stacy Pollard von JPMorgan beurteilte die gesamte Sapphire-Konferenz dennoch positiv. Das Ziel des Software-Konzerns, das "intelligente Unternehmen" voranzubringen, habe erneut im Mittelpunkt gestanden, schrieb sie in einer Studie am Dienstag. Außerdem sei das Thema Kundenerfolg, für das es im Unternehmen inzwischen einen eigenen Bereich gibt, nun eine Priorität.

Die Aktie von SAP -0,92% steigt in den frühen Handelsstunden mit dem starken Gesamtmarkt um 2,2 Prozent auf 116,78 Euro. Die Unterstützungszone im Bereich von 114 Euro, wo auch die 200-Tage-Linie verläuft, hat damit bis auf eine kurzzeitige Unterschreitung am Montag gehalten. 

Mit Material von dpaAFX.
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