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SAP: Erst die Stabilisierung – dann die Erholung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach dem massiven Kursverfall haben sich die SAP-Aktien wieder stabilisiert. Die Marke bei 90 Euro hält und in die neue Handelswoche geht es mit einem leichten Kursplus – obwohl die Analysten der UBS die Axt ansetzen.

Die SAP-Aktien waren vergangenen Montag wegen eines Strategieschwenks von Vorstandschef Christian Klein um mehr als ein Fünftel auf 97,50 Euro eingebrochen. Dies war der höchste Tagesverlust der Papiere seit den 90er-Jahren.

Der Grund: SAP hatte die Anleger mit dem mittelfristigen Ausblick sowie den Ergebnissen für das dritte Quartal schwer enttäuscht. Die Corona-Pandemie setzt Europas größtem Softwarehersteller stärker zu als bisher gedacht. Klein legte zudem faktisch die ambitionierten Mittelfristziele für die Profitabilität 2023 ad acta, weil er den Konzern noch schneller auf den Bereich Cloudsoftware ausrichten will.

Dennoch bleiben viele Analysten SAP gewogen, wenn auch mit teils deutlich gesenkten Kurszielen. Die Schweizer Großbank UBS stufte die Aktie jedoch heute von "Buy" auf "Neutral" ab und hat das Kursziel massiv von 142 auf 97 Euro gesenkt. Der Softwarekonzern wolle wohl im Mittelpunkt bleiben, wenn der Weg die Kunden in die Cloud führe, schrieb Analyst Michael Briest. Vorerst dürften die Umsätze mit solchen Lösungen aber weiter sinken und so liege es für Anleger nicht auf der Hand, jetzt auf diese Story zu setzen. Die Gewinnaussichten seien in den Jahren 2021 und 2022 dürftig.

Das macht die Aktie von SAP

In die neue Handelswoche startete die SAP-Aktie +1,08% trotz des Analysten-Downgrades mit einem leichten Plus und steht damit weiterhin über der 90-Euro-Marke. Aus charttechnischer Sicht könnte der Abverkauf aufgrund der hohen Trendstärke aber noch etwas weitergehen. Da das gehandelte Volumen während der letzten Handelstage aber enorm abnahm, erscheint eine weitere Stabilisierung wahrscheinlicher.

Mit Material von dpaAFX.
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