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SAP-Konkurrent ätzt gegen den DAX-Konzern

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nachdem Kursrutsch zum Wochenauftakt, scheint sich die Lage beim DAX-Konzern SAP zu beruhigen. Während der CEO des Rivalen Salesforce zuletzt gegen den DAX-Konzern ätzte, nutze der 76-jährige SAP-Mitgründer Hasso Plattner den Kursrutsch, um sich im großen Stil mit Aktien des Unternehmens einzudecken. 

Der Mitgründer und Chef des SAP-Rivalen Salesforce hat angesichts der gekappten Prognosen der Walldorfer eine Signalwirkung für die ganze Branche abgestritten. "Sie haben die Möglichkeiten der Cloud nicht gut für sich genutzt", sagte Marc Benioff am Montag (Ortszeit) dem Finanzsender Bloomberg TV. "Ich glaube, die Probleme von SAP treffen einzig auf sie zu."

Zudem sieht der streitbare US-Milliardär ein Führungsproblem bei dem wertvollsten deutschen Börsen-Konzern. Bei "SAP, da kann man sehen, dass sie sehr bedeutende Probleme mit dem Wechsel an der Vorstandsspitze haben, den sie durchmachen", sagte Benioff angesichts des holprigen Übergangs in der Führungsetage. "Der Übergang läuft einfach nicht rund und ihre Kunden sagen das auch. Nun spiegelt ihre Umsatzentwicklung das auch wider."

Nach Ex-Chef Bill McDermott ging der Chefposten vor rund einem Jahr zunächst an das Duo Jennifer Morgan und Christian Klein. Im April musste Morgan - die erste Frau an der Vorstandsspitze eines Dax-Konzerns - bereits nach rund sechs Monaten wieder die Segel streichen, weil es nach Ansicht von Aufsichtsratschef Hasso Plattner intern zu viele lähmende Diskussionen gegeben hatte.

Dieser deckte sich zu Wochenbeginn für insgesamt rund 248,5 Millionen Euro mit Papieren ein, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung des Konzerns vom Dienstag hervorgeht. Plattner kaufte demnach zu Kursen von durchschnittlich um die 101 Euro.

Plattner ist vor Gründungskompagnon Dietmar Hopp der größte Einzelaktionär des wertvollsten deutschen börsennotierten Unternehmens und hielt zuletzt der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge knapp 5,9 Prozent der Anteile - aktuell ist das Paket gut sieben Milliarden Euro wert. Hopp hält gut fünf Prozent der Aktien.

Das macht die Aktie von SAP

Nachdem die Aktie -0,50% am Montag wegen eines Strategieschwenks von Vorstandschef Christian Klein um mehr als ein Fünftel auf 97,50 Euro eingebrochen war, erholen sich die Papiere am Dienstag wegen des Aktienkaufs von Plattner leicht.

Zwölf-Monats-Chart SAP in Euro
Mit Material von dpa-AFX.
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