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SAP: Personalwechsel und Konkurrenz bremst Aktie aus

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Aktie von SAP will der Sprung über die 200-Tage-Linie einfach nicht gelingen. Kein Wunder, denn die hohe Personalfluktuation und jetzt auch noch schwache Prognosen der Konkurrenz bremsen die Aktie aus.

Der Unternehmenssoftware-Spezialist Salesforce hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr am Donnerstagabend gesenkt. Der SAP-Konkurrent erwartet jetzt für das bis Ende Januar 2021 laufende Geschäftsjahr Erlöse von 20 Milliarden Dollar – Ende Februar war Salesforce noch von mindestens 21 Milliarden Dollar ausgegangen.

Im ersten Geschäftsquartal steigerte der Konzern aus San Francisco zwar den Umsatz im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar – Anleger ließen die US-Aktie nach den Zahlen aufgrund der gekappten Prognose dennoch zeitweise um 3,5 Prozent sinken.

Neben den schwachen Zahlen des US-Konkurrenten treibt SAP-Anleger auch der Personalwechsel im Top-Management um. "Die hohe Personalfluktuation im Topmanagement erfolgt in Zeiten eines strategischen Umbruchs und während einer weltweiten Wirtschaftskrise", kritisierte Experte Ingo Speich von der Deka. SAP brauche eine starke und enge Führung in Zeiten der Krise.

Portfoliomanager Markus Golinski von Union Investment mahnte ebenfalls ein Ende von "Unsicherheit und Unruhe" an. Auch ein Riese könne ins Wanken geraten, wenn der Aderlass zu groß sei.

Das macht die Aktie von SAP

Das aktuelle Umfeld bremst die SAP-Aktie +0,36% aus und verhindert den Sprung über die 200-Tage-Linie bei 113,44 Euro. Eigentlich ein klarer Outperformer im DAX – hat das Papier der Walldorfer im Leitindex in den vergangenen Wochen underperformt. 

Mit Material von dpaAFX.
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