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Schaeffler sieht Erholung in China

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Aktien von Schaeffler haben am Dienstag eine Erholung gestartet. Nach einem soliden Abschluss des Geschäftsjahres blickt die Geschäftsführung zwar verhalten ins neue Jahr – sieht jedoch eine Erholung in China. Das stimmt die Anleger zuversichtlich. Im frühen Handel legte die Schaeffler-Aktie +2,88% knapp 8 Prozent auf 6,96 Euro zu.

Verhaltene Prognose

Schaeffler schaut angesichts der mauen Autokonjunktur und der Corona-Krise vorsichtig auf das Geschäftsjahr 2020. So erwartet der Auto- und Industriezulieferer beim Umsatz einen währungsbereinigten Rückgang von bis zu zwei Prozent. Bestenfalls dürften die Erlöse das Vorjahresniveau erreichen. 2019 stagnierte der Umsatz währungsbereinigt bei 14,4 Milliarden Euro.

Von den Erlösen sollen im neuen Jahr 6,5 bis 7,5 Prozent als Ebit übrigbleiben. Das wäre deutlich weniger als im Vorjahr. Da war die Marge bereits um 1,6 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zurückgegangen. Positives gab es immerhin beim Free Cashflow – dieser verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 478 Millionen Euro.

Erholung in China

Der Schaeffler-Chef sagte am Morgen zur Zahlenvorlage, dass alle chinesischen Fabriken wieder liefen und die Kapazitätsauslastung in China bei 80 Prozent liege. Er erwarte daher eine entsprechende Aufholbewegung. Diese Kommentare kamen am Markt gut an.

Ein Händler verwies zudem darauf, dass der Dividendenvorschlag von 0,45 Euro je Aktie über den am Markt erwarteten 0,42 Euro liegt.

Jefferies-Analyst Sascha Gommel sprach von soliden Quartalszahlen. Der Ausblick liege mit Blick auf die Umsätze und das operative Ergebnis zwar unter den Erwartungen, er enthalte allerdings bereits die Auswirkungen durch das Coronavirus.

Das macht die Aktie

Die Schaeffler-Aktien stehen nach den soliden Quartalszahlen und den positiven Kommentaren zur China-Erholung wieder kurz davor, die Marke von sieben Euro zu knacken. Allerdings hatten sie nach der heftigen, virusbedingten Talfahrt seit Mitte Februar bereits rund 24 Prozent eingebüßt. Am Vortag dann brachen sie nochmals um weitere 12 Prozent ein und fielen zurück auf den Stand von Anfang Oktober.

Mit Material von dpaAFX.
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