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Schlussglocke: Nasdaq knickt ein – Kursbeben bei Snap, Intel und Beyond Meat

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dow Jones und S&P 500 haben ihre Rekordfahrt am Freitag fortgesetzt, während der Nasdaq 100 doch deutlich Federn lassen musste. Die Schwäche basiert unter anderem von trüben Aussichten für Social-Media-Unternehmen wie Snap. Als zusätzlicher Belastungsfaktor entpuppten sich Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell, der erneut den Beginn des Ausstiegs aus der lockeren Geldpolitik signalisierte. 

Der Dow Jones Industrial erreichte im frühen Handel einen weiteren Höchststand bei 35 765 Punkten und schloss mit einem Plus von 0,21 Prozent bei 35.677,02 Zählern. Daraus resultierte für den Leitindex ein Wochengewinn von rund einem Prozent. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ebenfalls ein Rekordhoch, drehte aber ins Minus und verlor letztlich 0,11 Prozent auf 4.544,90 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,87 Prozent auf 15.355,07 Punkte ein.

Der Betreiber der Foto-App Snapchat ist nach eigenen Angaben in seinem Werbegeschäft von Apples Maßnahmen für mehr Privatsphäre auf dem iPhone hart erwischt worden. Negativ wirkten sich zudem die Lieferkettenprobleme aus, weil Kunden weniger ins Marketing investierten. Die Aktie schloss mit einem Kursverlust von 26,6 Prozent. Auch die Aktien von Twitter und Facebook brachen nach den Aussagen von Snap um rund fünf Prozent ein.

Die rote Laterne im Dow Jones nahm am Freitag die Aktie von Intel mit einem zweistelligen Kursverlust ein. Der Chip-Riese wird von der globalen Komponenten-Knappheit gebremst. Zwar konnte Intel im vergangenen Quartal noch Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbuchen, verschreckte die Anleger aber mit der Ankündigung, dass das Geschäft angesichts der hohen Investitionen in neue Werke zunächst weniger profitabel laufen werde.

Ebenfalls enttäuscht hat Beyond Meat. Die Aktie der Gesellschaft litt unter einer reduzierten Umsatzprognose für das dritte Quartal und sackte um fast zwölf Prozent ab. Das Unternehmen kämpft eigenen Aussagen zufolge gegen rückläufige Einzelhandelsbestellungen, operative Herausforderungen und anhaltende Auswirkungen von Covid-19.

(Mit Material von dpa-AFX)

Michel Doepke

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