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SFC Energy: Was macht der deutsche Wasserstoff-Profiteur?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Wasserstoff ist wichtig für eine klimafreundliche Energieversorgung – Deutschland und die EU forcieren daher den Ausbau. Davon profitieren will SFC Energy. Ein Überblick über den deutschen Brennstoffzellenhersteller:

SFC Energy wurde zunächst für seine Direktmethanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen bekannt. Vergangenes Jahr ist das Unternehmen auch in die Produktion von Wasserstoff-Brennstoffzellen eingestiegen.

Die Verwendung von Brennstoffzellen ist breit gestreut. Sie kommen nicht nur im stark wachsenden Energie- und Mobilitätsgeschäft zum Einsatz, sondern auch in anderen Branchen wie der Öl- und Gasindustrie, im Rüstungsgeschäft, bei Industrieanwendungen oder bei Notstromaggregaten.

Hype versus Corona

SFC erhofft sich vom derzeitigen Hype um den Wasserstoff mittelfristig ein nachhaltiges Wachstum und verweist auf die nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die im Juni ein Förderprogramm aufgelegt hat.

In der Sparte Clean Energy & Mobility konnte SFC etwa wegen der steigenden Nachfrage im ersten Halbjahr ein starkes Wachstum erzielen – so legten die Erlöse um rund 70 Prozent auf gut 9,4 Millionen Euro zu.

Allerdings macht die Corona-Pandemie auch SFC zu schaffen – der Ölpreisverfall und die daraus folgende Investitionszurückhaltung belasteten das Unternehmen. Auch bei Industrieanwendungen führten die Verschiebung von Aufträgen zu Rückgängen.

Insgesamt sanken die Erlöse in den ersten sechs Monaten im Konzern von 31 auf 27,7 Millionen Euro. Unter dem Strich verzeichnete SFC mit 4,3 Millionen Euro einen fast doppelt so hohen Verlust wie im Vorjahreszeitraum.

Mittelfristig optimistisch

Eine Prognose für das laufende Jahr gibt es angesichts der Corona-Pandemie nicht, das SFC-Management stellt sich jedoch auf Kennzahlen deutlich unter dem Vorjahresniveau ein. Mittelfristig zeigt sich SFC wegen des steigenden Fokus auf alternative Stromlösungen optimistisch – das Wachstumspotenzial habe sich deutlich verbessert, so das Unternehmen.

Das macht die Aktie von SFC Energy

Die SFC-Aktien +6,98% haben in diesem Jahr zunächst eine Achterbahnfahrt hingelegt. Fielen sie im März bei 7 Euro auf ein Tief seit über einem Jahr, ging es im Sommer wieder deutlich bergauf, nachdem das Unternehmen von Anlegern als möglicher Profiteur der Wasserstoff-Initiative der Bundesregierung ausgemacht wurde.

Ihr Hoch erreichte die Aktie Anfang Juli mit 18 Euro. Danach bröckelte der Kurs jedoch wieder ab. Derzeit notiert das Papier bei mehr als 14 Euro. Die Volatilität bleib jedoch hoch.

Mit Material von dpaAFX.
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