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Shell & Gazprom: Diese Firmen profitieren von steigenden Preisen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Preise für Diesel und Erdgas steigen rasant. Während sich bei Verbrauchern Sorgen über die Tank- oder Heizrechnung breitmachen, können sich die Aktionäre von Royal Dutch Shell oder Gazprom freuen.

Diesel auf Rekordhoch

Diesel ist an Tankstellen in Deutschland so teuer wie noch nie. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags lag der Preis bei 1,555 Euro pro Liter, wie der ADAC am Montag mitteilte.

Die Spritpreise steigen seit Monaten. Treiber ist vor allem der gestiegene Ölpreis, der am Montag mehrjährige Höchststände erreichte. Beim Diesel wird dies zudem durch die herbsttypische hohe Nachfrage nach Heizöl verstärkt. Seit Jahresbeginn sorgt der Kohlendioxid-Preis von 25 Euro pro Tonne für einen zusätzlichen Aufschlag von rund 6 bis 8 Cent je Liter.

Der Anstieg sorgt nicht nur für politische Debatten, unter anderem forderte der scheidende Verkehrsminister Andreas Scheuer für den Fall weiter stark steigender Energie- und Kraftstoffpreise Gegenmaßnahmen vorzubereiten. Denn während sich die Aktionäre von Royal Dutch Shell -6,49% über steigende Preise und ordentliche Gewinne freuen können, haben Pendler und Co das Nachsehen.

Bereit für Nord Stream 2

Die steigenden Preise für Heizöl und Erdgas spielen auch dem russischen Energiekonzern Gazprom -5,71% in die Karten. Von "historischen Höchstständen" bei den Gaspreisen spricht beispielsweise der Chef von Deutschlands größtem Gasimporteur Uniper.

Die aktuelle Marktsituation spült dabei nicht nur kräftig Geld in die Kassen, sondern erhöht auch den Druck in Richtung einer Inbetriebnahme der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2. Der erste Strang ist nach Angaben der Betreiber betriebsbereit und die Befüllung mit Gas sei abgeschlossen. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, "um den Gastransport zu einem späteren Zeitpunkt zu starten".

Mit Material von dpaAFX.
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