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Siemens Gamesa: Einmal positiv, einmal negativ

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Für die Aktionäre von Siemens Gamesa gilt es am Donnerstag gleich zwei Neuigkeiten zu verdauen. Die positive Meldung wird dabei jedoch von einer negativen überschattet – die Aktie fällt im frühen Handel deutlich.

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa bekommt per sofort einen neuen Chef. Andreas Nauen ersetze Markus Tacke, teilte das Unternehmen am späten Mittwochabend mit. Der neue Vorstandsvorsitzende leitete zuvor das Offshore-Geschäft des Unternehmens.

Zudem rechnet Siemens Gamesa nun wegen Projektkosten und der Auswirkungen durch Covid-19 mit einem negativen bereinigten EBIT im dritten Quartal. Zwar soll dies im nachfolgenden Jahresviertel wieder positiv sein. Dies dürfte aber nicht ausreichen, um die negative Entwicklung für das gesamte Geschäftsjahr auszugleichen, hieß es weiter.

Das machen die Aktien von Siemens Gamesa

Die Aktien von Siemens Gamesa +0,08% sind am Donnerstag nach der erneuten Gewinnwarnung auf Talfahrt gegangen. Im frühen Handel büßten sie 7,9 Prozent auf 13,87 Euro ein. Händler zeigten sich nicht überrascht, dass dies die Aktie der Siemens-Tochter nun belastet.

Der zugleich mitgeteilte Chefwechsel kam indes gut an. Andreas Nauen, der ab sofort Markus Tacke als Vorstandschef ersetzt, "ist ein erfahrener Manager", schrieb JPMorgan-Analyst Akash Gupta und bezeichnete zumindest diese Nachricht als "positiv".

Mit Material von dpaAFX.
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