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Siemens Healthineers: Erwartungen übertroffen – Rallye wird fortgesetzt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Siemens Healthineers hat trotz der Corona-Krise ein robustes zweites Quartal erzielt – und die Analystenerwartungen übertroffen. Die Aktie der Siemens-Tochter kann daraufhin deutlich zulegen.

Der Umsatz stieg im zweiten Geschäftsquartal um 5,1 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro. Das vergleichbare Wachstum betrug 3,3 Prozent. Die Krise im Zusammenhang mit dem Corona-Virus belasteten den vergleichbaren Umsatz mit etwa 4 Prozentpunkten, wie Healthineers erklärte. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 6 Prozent auf 659 Millionen Euro. Nach Steuern verdiente das Unternehmen mit 414 Millionen Euro 9 Prozent mehr.

Im zweiten Quartal profitierte das Unternehmen insbesondere von guten Geschäften in der Bildgebung und der personalisierten Medizin. Die Diagnostiksparte litt hingegen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unter fehlenden Patienten. Die Talsohle sieht das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal, den Ausblick für das am 30. September endende Geschäftsjahr zog Siemens Healthineers zurück.

Dass der Ausblick für das am 30. September endende Geschäftsjahr zurückgezogen wurde, sei keine Überraschung, hieß es etwa von JPMorgan. RBC-Analyst Wasi Rizvi lobte, dass sich die Zahlen durch die Bank als "deutlich widerstandsfähiger als erwartet" erwiesen hätten.

Das macht die Aktie von Siemens Healthineers

Das robuste zweite Geschäftsquartal hat am Dienstag die Anleger und Analysten positiv überrascht. Die Aktie von Siemens Healthineers +2,10% legte im frühen Handel 8,2 Prozent auf 43,04 Euro zu und stieg auf den höchsten Stand seit dem 31. Januar. Zwar gab die Aktie einen Teil der Gewinne wieder ab – notierte zuletzt aber noch 6,5 Prozent im Plus.

Die Verluste der drei vorangegangenen schwachen Handelstage wurden so mehr als ausgeglichen. Zudem machte sie so auch ihre im Corona-Börsencrash erlittenen Verluste mehr als wett. Zwischen Februar und März, als die Viruspanik um sich griff, hatte das Papier rund 30 Prozent eingebüßt, sich dann aber nach und nach rasch und kräftig erholt.

Mit Material von dpaAFX.
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