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Siltronic trotzt der Krise

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Keine nennenswerten Auswirkungen der Corona-Krise verzeichnete der Hersteller von Halbleiterwafern Siltronic im ersten Quartal. Erleichterung für Anleger der konjunktursensiblen Chip-Aktien.

Eine starke Chipnachfrage habe im ersten Quartal gestützt. Zwar seien die Durchschnittserlöse leicht gesunken, doch habe ein Anstieg der verkauften Waferfläche das fast ausgeglichen, wie Siltronic am Dienstag mitteilte. Der Umsatz sei daher im abgelaufenen ersten Quartal im Vergleich zum Schlussviertel 2019 um nur 1,4 Prozent auf rund 300 Millionen Euro gefallen. Das EBITDA sank demzufolge wegen der niedrigeren Durchschnittserlöse um 6,4 Prozent auf 84,2 Millionen Euro.

Mit beiden Kennziffern lag der Hersteller von Halbleiterwafern für die Chipindustrie über den durchschnittlichen Markterwartungen. Wegen einer geringeren Steuerbelastung stieg der Überschuss derweil leicht auf 46 Millionen Euro.

Bisher habe das neue Coronavirus zwar keine nennenswerten Auswirkungen auf den operativen Gewinn gehabt, hieß es weiter. Da sich das Virus aber stark ausgebreitet habe und ein Ende nicht absehbar sei, sei ein Ausblick für das zweite Halbjahr derzeit nicht möglich. Die am 9. März veröffentlichte Jahresprognose mit zwei möglichen Szenarien gelte weiterhin.

Siltronic hält zudem trotz der Corona-Krise an der Dividende fest. Es sollen weiter etwa 40 Prozent des auf die Aktionäre entfallenden Konzerngewinns ausgeschüttet werden. Der Hauptversammlung werde daher wie geplant eine Dividende von 3,00 Euro je Aktie vorgeschlagen. Die wegen der Coronavirus-Pandemie verschobene Hauptversammlung soll am 26. Juni rein online, also ohne physische Aktionärspräsenz, abgehalten werden.

Das macht die Aktie von Siltronic

Nachdem die Siltronic-Aktie +5,78% im Februar wieder über die Marke von 100 Euro geklettert war, ging es im Corona-Crash rasant abwärts. Die konjunktursensiblen Chip-Aktien fielen über 50 Prozent bis auf das 52-Wochen-Tief bei 47,47 Euro. Seitdem konnten sich die Papiere jedoch deutlich erholen und notierten zuletzt auf 73,30 Euro. Um die Erholungsbewegung fortzuführen muss jetzt die 200-Tage-Linie bei 76,50 Euro nachhaltig gebrochen werden.

Mit Material von dpaAFX.
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