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Sixt: Management bleibt Prognose schuldig

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Sixt wagt wegen der sich wieder verschärfenden Corona-Krise weiter keine Prognose für 2020. Im dritten Quartal verbuchte der Autovermieter erneut einen Umsatz- und Gewinneinbruch. So sank der Umsatz um rund 40 Prozent auf 460 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern ging um mehr als die Hälfte auf 66 Millionen Euro zurück - aber anders als im ersten und zweiten Quartal konnte Sixt vor Steuern wieder einen Gewinn erzielen. Detaillierte Quartalszahlen sollen wie geplant am 12. November vorgelegt werden.

Das sagen die Analysten

Der Umsatz sei noch etwas stärker gesunken als von ihm erwartet, schrieb Jefferies-Experte Constantin Hesse in einer Studie. Positiv überrascht habe aber dagegen der Gewinn vor Steuern, der um fast zwei Drittel besser ausfiel als er es auf dem Zettel hatte. Auch andere Analysten wie der Baader-Bank-Experte Christian Obst lobten den Gewinn. Sixt habe die Kosten noch stärker drücken können als gedacht und konnte deshalb trotz der Corona-Krise einen Gewinn vor Steuern erzielen.

Viele Analysten sehen den bayerischen Autovermieter Sixt -0,26%  vor allem wegen seiner Fähigkeiten, die Kosten für die Fahrzeugflotte schnell senken zu können, deutlich besser aufgestellt als Konkurrenten wie das französische Unternehmen Europcar -2,13% oder den US-amerikanischen Konzern Hertz +3,91% . Letzterer musste im Mai wegen der Krise sogar Gläubigerschutz beantragen. Dies spiegelt sich auch im Aktienkurs der Unternehmen wider.

Das macht die Aktie von Sixt

Die im SDax -0,08% notierte Stammaktie des Unternehmens gab am Donnerstag zeitweise dennoch mehr als drei Prozent nach. Marktteilnehmer führten dies vor allem auf die weiter fehlende Prognose zurück: Sixt begründete dies mit den "sich aktuell drastisch verschärfenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie".

Zwölf-Monats-Chart Sixt in Euro
Mit Material von dpa-AFX.
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