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SNP: Aktie bricht nach verfehlten Jahreszielen ein

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach den vorläufigen Zahlen des IT- und Software-Anbieters Schneider-Neureither & Partner SNP gab brachen alle Dämme. Auf einen Schlag ging es nach unten. Zwei Vola-Unterbrechungen später steht die Aktie über 14 Prozent im Minus.

Der Grund: SNP hat im abgelaufenen Jahr die eigenen Erwartungen verfehlt. Schuld sei der Misserfolg bei einem erhofften Partnervertrag mit einem führenden internationalen IT-Dienstleister gewesen, der wider Erwarten nicht zustande gekommen sei. Zudem hätten sich Projekte vom vierten Quartal in das Auftaktquartal 2021 verschoben, teilte das SDAX-Unternehmen am Freitag mit.

Mit einem Umsatz von rund 37 Millionen Euro im Schlussquartal ergaben sich insgesamt für das Jahr Erlöse von rund 143 Millionen Euro. Damit lag der Wert knapp unter dem Vorjahreswert von 145 Millionen sowie unter der Umsatzerwartung des Managements von 145 bis 170 Millionen.

Das EBIT belief sich auf rund eine Million Euro, damit wurde eine leicht positive operative Marge erreicht. Allerdings hatte das Unternehmen eigentlich für die Profitabilität einen mittleren einstelligen Prozentbereich anvisiert. Der Auftragseingang lag zum Jahresende unter dem Vorjahr.

Marge für 2021 ebenfalls nicht berrauschend

Für das neue Jahr peilt SNP nun höhere Werte an. Der Umsatz soll auf 160 bis 180 Millionen Euro steigen. Für die EBIT-Marge werden in Abhängigkeit vom Verlauf der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie 5 bis 8 Prozent angestrebt. Der geplante Verkauf der polnischen Tochter ist in diesen Prognosen nicht berücksichtigt.

Das macht die Aktie von SNP

Ein schwacher Margenausblick und verfehlte Ziele bringen die SNP-Aktie +1,00% unter Druck und lassen das SDAX-Papier in der Spitze über 14 Prozent einbrechen. Am Nachmittag erholen sich die Kurse leicht – zuletzt lag SNP nur noch 11,8 Prozent im Minus auf 55,65 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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