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So entsteht der drittgrößte Immo-Konzern Deutschlands

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ado Properties zieht seinen Plan durch und will nach der Fusion mit Adler Real Estate nun Consus Real Estate schlucken. Jetzt hat der drittgrößte Immobilienkonzern Deutschlands die Details dazu verraten.

Im ersten Schritt übe Ado dazu eine im Dezember vereinbarte Call-Option mit der Mehrheitseignerin von Consus Real Estate +10,21% der Aggregate Holdings aus und erlange damit die Kontrolle über das Unternehmen. Den übrigen Consus-Aktionären will Ado ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreiten. Nach eigenen Angaben hat Ado bereits Zusagen, um auf einen Anteil von insgesamt mehr als 80 Prozent zu kommen.

Finanzieren will Ado den Deal mit einer Kapitalerhöhung von 450 Millionen Euro. Zudem sollen die eigenen Aktionäre auf eine Dividende für das Jahr 2019 verzichten. Aggregate soll je Consus-Aktie 0,2390 Anteile von Ado erhalten – darunter bestehende und neu zu auszugebende Papiere.

Diversifizierung weg von Berlin

Dank der vorangegangenen Fusion mit Adler Real Estate reduzierte Ado Properties den Anteil seiner Wohnimmobilien in Berlin bereits deutlich und rechnet daher mit geringeren finanziellen Auswirkungen durch den Mietendeckel. Der Berliner Projektentwickler Consus Real Estate soll jetzt für zusätzlichen Nachschub an Mietwohnungen deutschlandweit sorgen. Der Konzern geht davon aus, dass der Mietendeckel das operative Ergebnis in diesem Jahr um eine Million Euro und im kommenden Jahr um 9 Millionen Euro senken wird.

Auch bei den Jahreszielen sieht sich die Geschäftsführung auf Kurs: Ado gelang nach eigenen Angaben ein robustes erstes Quartal und verzeichnete nur begrenzten finanziellen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie.

Das macht die Aktie von Ado Properties

Ado Properties ist mittlerweile der drittgrößte börsennotierte Wohnungskonzern in Deutschland hinter Vonovia +2,37% und Deutsche Wohnen +0,61%. Die bereits absehbare Übernahme und dazugehörende Kapitalerhöhung kann Anleger nicht überraschen. Die Aktie von Ado Properties +2,08% startet im schwächeren Gesamtmarkt mit einem vorbörslichen Plus von 0,8 Prozent auf 24,66 Euro. Der Abwärtstrend der vergangenen Wochen ist damit jedoch noch nicht gestoppt.

Mit Material von dpaAFX.
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