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Software AG: Darum kann die Prognosesenkung nicht schocken

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Software AG hat wegen der Coronavirus-Krise ihre Prognose für das Gesamtjahr zusammengestrichen. Anleger lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken – sie schätzen die Widerstandsfähigkeit des MDAX-Konzerns.

Im Kerngeschäft senkte die Geschäftsführung deutlich die Ziele. Im Geschäft mit Integrationssoftware (DBP ex Cloud/IoT) rechnet die Software AG nun mit Auftragseingängen von währungsbereinigt 0 bis 10 Prozent über dem Vorjahreswert, im Wachstumsfeld mit der Vernetzung von Maschinen und der Cloud (Cloud/IoT) soll er 20 bis 40 Prozent betragen. Bei der Datenbanksparte (A&N) sowie bei der operativen Marge bleibt das Management bei den bisherigen Zielen.

Widerstandsfähiges Geschäftsmodell

Insgesamt sieht sich die Software AG in Krisenzeiten jedoch gut aufgestellt. "Unsere geschäftskritischen Produkte, die Tatsache, dass die am stärksten betroffenen Branchen für uns nur eine untergeordnete Rolle spielen und das durch den Unternehmensumbau getriebene kontinuierliche Wachstum der wiederkehrenden Umsätze auch im ersten Quartal verleihen uns eine gewisse Widerstandsfähigkeit“, sagte Vorstandschef Sanjay Brahmawar laut Pressemitteilung.

Im ersten Quartal sorgte vor allem die angestammte Datenbanksparte mit einem überraschenden Umsatzplus von 5 Prozent für eben diese Stabilität. Insgesamt konnte die Software AG die Erlöse so um 3 Prozent auf 207 Millionen Euro steigern. Das EBITDA sackte hingegen um 23 Prozent auf 39,7 Millionen Euro ab. Das Unternehmen investiert derzeit viel in Wachstum und hatte bereits deutliche Einbußen bei der Profitabilität in Aussicht gestellt.

Das machen die Aktien der Software AG

In einem ersten Kommentar zu den Zahlen sieht die Baader Bank einen guten Start in neue Jahr – ungeachtet der abgeschwächten Nachfrage gegen Ende des ersten Quartals wegen der Covid-19-Krise. Die zurückgenommenen Jahresziele seien keine Überraschung.

Das scheint der Markt ähnlich zu sehen und beförderte die Aktien der Software AG -2,98% mit einem Plus von rund 2,4 Prozent auf 30,55 Euro. Damit gelingt es dem MDAX-Papier – nach dem Sprung über die 200-Tage-Linie – auch der Sprung über die 90-Tage-Linie. Eine erneute Bestätigung des noch jungen und dynamischen Aufwärtstrends der vergangenen Wochen.

Mit Material von dpaAFX.
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