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Software AG: Starke Zahlen – schwacher Ausblick

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Besser als erwartete Quartalszahlen sind ein zuverlässiger Indikator für steigende Kurse – es muss jedoch auch die Prognose stimmen. Bei letzterem hat die Software AG nicht ganz überzeugt. Im frühen Handel geht es für die MDAX-Aktie dennoch nach oben.

Im vierten Quartal konnte die Software AG bei Umsatz und Ergebnis etwas besser abschneiden als erwartet. Der Gesamtumsatz sank um rund 7 Prozent auf 237,8 Millionen Euro, währungsbereinigt betrug das Minus rund 2 Prozent. Dabei schnitten vor allem die Datenbanken unerwartet stark ab. Das EBITDA ging um gut ein Viertel auf 62,5 Millionen Euro zurück. Die zuletzt im November erhöhten Prognosen für das Gesamtjahr 2020 beim Auftragseingang übertraf der Konzern.

Trüber Ausblick inmitten der Transformation

Weniger stark ist dagegen der Ausblick ausgefallen: Die Software AG rechnet im neuen Jahr wegen des schnelleren Umstiegs auf Abonnement-Modelle mit weiteren Ergebnisbelastungen. So soll die EBITDA-Marge 2021 zwischen 16 und 18 Prozent liegen. Analysten hatten im Schnitt zuvor 20,6 Prozent auf dem Zettel.

Software-AG-Chef Sanjay Brahmawar will den Umstieg auf Software-Abos beschleunigen, was hohe Einmalerlöse aus Lizenzverkäufen wegfallen lässt, zudem würden die Investitionen in den Konzernumbau in diesem Jahr mit 30 bis 40 Millionen Euro ihren Höhepunkt erreichen. 2023 soll mittelfristig aber weiter eine Marge von 25 bis 30 Prozent erzielt werden.

Beim Auftragseingang in der Sparte mit Integrations-, Cloud- und Vernetzungssoftware (Digitalgeschäft DBP) rechnen die Darmstädter mit einem Plus beim währungsbereinigten Auftragseingang von 15 bis 25 Prozent, in der Datenbanksparte (A&N) mit einem Minus von 20 bis 30 Prozent. Der gesamte Produktumsatz dürfte stagnieren oder bis 5 Prozent zulegen.

Das macht die Aktie der Software AG

Es ist der hohe Druck auf die Margen inmitten der Transformation auf ein Abo-Modell, dass die Anleger bei Software AG oft zweifeln lässt. Doch die besser als erwarteten Zahlen und die bereits vorangegangene Konsolidierung der Aktie bietet trotz des schwachen Ausblicks Kurspotenzial. Das Papier der Software AG -2,77% legt 4,3 Prozent zu.

Mit Material von dpaAFX.
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